Aktuelles
Einladung zur Sitzung des Stadtrates

Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates findet am Donnerstag, 21. Februar 2019, 19:00 Uhr, im Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, 01723 Grumbach, statt.

 Bekanntmachung


 

Filterfabrik in Wilsdruff - Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten, Landesverband Sachsen 2019

Pressemitteilung vom 20. Februar 2019

B. Braun_1.pngAm 4. September 2018 wurde durch die B. Braun Melsungen AG in Wilsdruff Europas modernste Produktionsstätte von Dialysatoren eingeweiht. Dialysatoren sind Filtereinheiten für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen. Mit der Investition will B. Braun die Produktionskapazität in Sachsen verdoppeln.

Zahlreiche Gäste waren zu der Veranstaltung geladen, darunter auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother. Gemeinsam mit dem B. Braun-Aufsichtsratsvorsitzenden Professor Dr. Ludwig Georg Braun und Markus Strotmann, Vorstand der Sparte B. Braun Avitum, wurde der moderne Neubau eingeweiht.

Nun hat die Filterfabrik in Wilsdruff mit dem Büro Neugebauer+Rösch Architekten und dem Bauherrn B. Braun Melsungen AG den Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten, Landesverband Sachsen 2019 erhalten. Der Preis wird alle drei Jahre verliehen. Maximal drei Projekte erhalten den Architekturpreis, maximal sieben weitere Projekte erhalten eine Anerkennung.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Vorhaben im Rahmen der Grundstücksbereitstellung und Bauleitplanung unterstützen konnten“, so Bürgermeister Ralf Rother. „Der Architekturpreis zeigt, dass im Zusammenwirken aller am Bau Beteiligten eine besondere Leistung entstehen kann.“

Mit dem Rohbau der Produktionsstätte von Dialysatoren in Wilsdruff war die ARGE Hentschke BauGmbH Bautzen und HIW Hoch-und Ingenieurbau Wilsdruff beauftragt. Die beiden Unternehmen haben auch in der ARGE „Gymnasium Wilsdruff“ den Auftrag für den Rohbau des modernen Wilsdruffer Gymnasiums mit Zweifeldsporthalle erhalten.


 

Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen im Stadtpark

Pressemitteilung vom 19. Februar 2019

Am 15. Oktober 2018 trafen sich vor der Sitzung des Technischen Ausschusses die Stadträte zu einer Parkbegehung mit Sachverständigen. Es musste festgestellt werden, dass der Park zu verwildern droht und eine turnusmäßige Pflege erforderlich ist.

Der Obere Stadtpark in Wilsdruff am Flussufer der „Wilden Sau“ weist einen historischen Baumbestand vom Ende des 19. Jahrhunderts auf, an dem in den letzten Jahren kaum Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der Bäume durchgeführt wurden.

Bereits Ende Oktober konnte das Büro Garten-, Freiraum- und Landschaftsplanung, GFL-Planung aus Dresden gewonnen werden, eine Bestandserfassung vorzunehmen. Mitte Dezember 2018 konnte die Erarbeitung eines Parksanierungskonzeptes beauftragt werden. Der erste Teil des Sanierungskonzeptes (Hauptwege, Gewässerrandstreifen) wurde Anfang Februar vorgelegt. Es erfolgte die Erfassung des Baumbestandes auf der Grundlage der Gehölzschutzsatzung der Stadt Wilsdruff und es wurden notwendige Maßnahmen zur Wiederherstellung Stadtpark 2.jpgder Verkehrssicherheit sowie zur Pflege und Entwicklung der Gehölze nach der FLL-Baumkontrollrichtlinie abgeleitet.

In einem ersten Schritt  wurde vorgeschlagen, die dafür noch vorherrschende Baumpflegezeit (bis Ende Februar) zu nutzen, um die ersten Pflegegänge im Parkgebiet durchzuführen. Insbesondere sollen dabei die wild aufwachsenden Stockausschläge entfernt, die vorwiegend von den Ahornbeständen ausgehen, um eine bessere Belichtung und Belüftung der Parkbereiche zu erhalten. In einem weiteren Schritt müssen die Bäume, von denen eine Gefahr für Fußgänger und Passanten ausgeht insofern gepflegt werden, dass die Verkehrssicherheit im Wegebereich des Stadtparks wiederum gewährleistet ist. Es handelt sich dabei vorwiegend um die Entnahme von Totholz aus den Baumkronen, aber auch um die Entfernung von Einzelbäumen, die im Zuge der Baumkontrollen als bruchgefährdet eingestuft wurden.

Seitens der Verwaltung wurde aus Gründen der Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht entschieden, einen Teil der Arbeiten noch vor Vegetationsbeginn auszuführen. Die Firma Grünwerk Welde wird mit Unterstützung des Bauhofes die Arbeiten unter Anleitung des Büros GFL-Planung durchführen.

Im Laufe des Frühjahrs wird durch das Planungsbüro weiterhin ein Konzept für die Entwicklung des Stadtparks erarbeitet.


 

Bekanntmachung Neues Gasnetz in Kleinopitz – Netzanschlüsse mit Perspektive

Die ENSO NETZ GmbH errichtet in Wilsdruff, OT Kleinopitz, ein Gasnetz. Grundstückseigentümer können die Baumaßnahme nutzen, um ihr Gebäude kostengünstig an das Gasnetz anzuschließen. Die Erschließung umfasst zwei Bauabschnitte.

1. Bauabschnitt 2019

  • Gartenstraße
  • Mittelstraße 4 - 4 D
  • Quäneweg
  • Saalhausener Straße
  • Schulstraße
  • Tharandter Straße 25 - 42
  • Weißiger Straße

2. Bauabschnitt 2020

  • Alter Schulweg
  • Schulstraße
  • Tharandter Straße 2 - 24
  • Mittelstraße

Sie sind Anwohner der aufgeführten Straßen und wollen sich im Zuge der Baumaßnahme einen Gasnetzanschluss errichten lassen? Da die Erschließung der Straßenzüge auf Grundlage abgeschlossener Netzanschlussverträge erfolgt, melden Sie sich bitte diesbezüglich bei der ENSO NETZ GmbH. Das gilt vor allem für Anlieger am 1. Bauabschnitt. Ihre Ansprechpartnerin Cathrin Reimann erreichen Sie telefonisch unter 03529 536-245 oder per E-Mail an Cathrin.Reimann@enso.de.

 

ENSO NETZ GmbH

Rosenstraße 32

01067 Dresden

www.enso-netz.de


 

Wilsdruffs Geburtenzahlen weiterhin auf hohem Niveau

Pressemitteilung vom 23. Januar 2019

Im heutigen Gebiet der Stadt Wilsdruff kamen im Durchschnitt seit 1980 pro Jahr 124 Kinder zur Welt. Im Jahr 2018 waren es aktuell 129 Kinder. Damit liegt Wilsdruff wiederum über dem Durchschnitt der vergangenen 39 Jahre.

Interessant ist auch die Einwohnerentwicklung im Betrachtungszeitraum. Sind die Einwohnerzahlen von 1982 bis 1992 gesunken, stiegen sie seit 1993 kontinuierlich an und haben 1996 wieder das Niveau von 1982 erreicht. Seit 2002 haben sich die Einwohnerzahlen um die 14.000 relativ konstant eingepegelt. Aktuell leben 14.411 Einwohner in Wilsdruff. Das sind 73 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor.

Bürgermeister Ralf Rother: „Wilsdruff ist eine kinderfreundliche Stadt. Die Entscheidungen unseres Stadtrates zur Stadtentwicklung tragen Früchte. Unser Ziel ist, die wirtschaftliche Entwicklung und die Familienfreundlichkeit unserer Stadt weiter zu stärken.“


 

Information für Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter

Das Veterinäramt informiert

Das Blauzungenvirus hat die südwestlichen Bundesländer von Deutschland erreicht. Es ist für den Menschen ungefährlich, jedoch können Rinder, Schafe, Ziegen und Wildwiederkäuer erkranken. Der sicherste Schutz vor dieser anzeigepflichtigen Tierseuche ist die Impfung.

Im Falle eines Ausbruchs von Blauzunge in unserer Region wird eine Sperrzone mit einem Radius von 150 km eingerichtet und es treten umfassende Verbringungsregeln in Kraft. Die genauen Verbringungsregelungen für empfängliche Tiere können im Veterinäramt erfragt werden. Geimpfte Tiere sind nicht nur gegen die Krankheit geschützt, für sie ist das Verbringen aus dem Herkunftsbestand auch aus der Sperrzone erlaubt.

Nach Abschluss der Grundimmunisierung muss eine Wartezeit von mindestens 35 Tagen vor Verbringung eingehalten werden. Um eine mögliche Verbringungssperre zu verhindern, empfehlen wir eine frühzeitige Impfung des Bestandes. Die Tierseuchenkasse zahlt eine Beihilfe zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit nach Vorschrift der Impfstoffhersteller in Höhe von 80 % der jährlichen Kosten für den Impfstoff. Die Impfung kann der Hoftierarzt durchführen.

Die Impfung ist dem Veterinäramt anzuzeigen.

 

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Schloßhof 2/4, 01796 Pirna

Tel.: 03501 515-2401

E-Mail: lueva@landratsamt-pirna.de


 

Mitteilung für Imker – Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut

Im Freistaat Sachsen wird ab diesem Jahr ein flächendeckendes Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut der Bienen mit einer Laufzeit von vier Jahren starten. Es sollen bis 2022 alle Bienenvölker im Freistaat flächendeckend untersucht werden. Mit dem Monitoring sollen noch nicht entdeckte Infektionsherde aufgedeckt werden, damit die Sanierung von Gebieten mit erkrankten Bienenvölkern erfolgreich durchgeführt werden kann. Die amtlichen Proben werden entweder durch einen beauftragten Bienenseuchensachverständigen oder einen amtlichen Tierarzt entnommen. Die Kosten trägt der Freistaat Sachsen.

Es werden alle Imker aufgefordert, ihre dauerhaften Standorte und die Anzahl der Bienenvölker sowohl beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt, als auch bei der sächsischen Tierseuchenkasse (TSK) zu aktualisieren. Das Formular für die Tierbestandsmeldung finden Sie auf der Internetseite des Landratsamtes (www.landratsamt-pirna.de/download/abt_soziale_leistungen/Vet-TS-Anzeige-Tierhaltung-2017.pdf). Die Meldung bei der TSK können Sie online auf der Homepage der TSK durchführen.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes zur Verfügung.

 

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Tel.: 03501 515-2401

E-Mail: lueva@landratsamt-pirna.de


 

Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Bärenfels informiert

„Borkenkäferkatastrophe“ – Was ist zu tun?

Informationsveranstaltung für kommunale und private Waldbesitzer

Nach den Sturmschäden und dem damit verbundenen Anfall riesiger Mengen von Wurf- und Bruchholz sorgte der Sommer 2018 mit hohen Temperaturen und Trockenheit für ideale Brutbedingungen bei den Nadelholzborkenkäfern. Dies führte zu Befallszahlen bisher unbekannten Ausmaßes. Auch in diesem Frühjahr muss mit einem weiteren Anstieg der Populationen von „Buchdrucker“ und „Kupferstecher“ gerechnet werden und damit mit absterbenden Fichtenbeständen. Alle Waldbesitzer sind jetzt dringend gefordert, ihre Nadelholzbestände regelmäßig auf möglichen Befall zu untersuchen und befallene Bäume so schnell wie möglich zu beräumen.

Aus diesem Grund lädt der Forstbezirk Bärenfels zu einer Informationsveranstaltung zu dem Thema ein. Wir bitten alle Waldbesitzer mit Nadelholzbeständen dringend, die Teilnahme an einem der beiden genannten Termine zu ermöglichen.

14.02.2019, 18:00 - 20:00 Uhr

Vereinshaus Johnsbach, Am Vereinshaus 1, 01768 Glashütte

07.03.2019, 18:00 - 20:00 Uhr

Agrargesellschaft Ruppendorf AG, Küche - Paulsdorfer Straße 7, 01774 Klingenberg

Bitte melden Sie sich jeweils bis zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail bei Kristina.Funke@smul.sachsen.de oder telefonisch unter 035052 613215 im Forstbezirk Bärenfels an.

 

Kristina Funke

Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Bärenfels


 

Seminare zum Schnitt von Obstgehölzen

Der Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V. lädt alle interessierten Streuobstwiesenbesitzer und –bewirtschafter zu Seminaren zum fachgerechten Schnitt von Obstgehölzen ein. Die Vermittlung fachlicher Kenntnisse in Theorie und Praxis zum richtigen Erhaltungsschnitt, aber auch das Wissen über die verschiedenen Lebensräume in den Streuobstwiesen, sind wichtige Inhalte dieser Veranstaltungen.

Jeder, der erfahren möchte, was man unter einem Erziehungs-, Pflege- oder Verjüngungsschnitt versteht und diesen fachgerecht durchführt, ist zu den kostenfreien Seminarveranstaltungen herzlich eingeladen. Im theoretischen Teil vermittelt Holger Weiner von der Servicestelle Streuobst, Grundkenntnisse zu Wuchsformen von Obstgehölzen, erläutert Gesetzmäßigkeiten des Gehölzschnittes und gibt Tipps zur schonenden Pflege überalterter Obstbestände.

Die Seminare beinhalten einen theoretischen und einen praktischen Teil und finden jeweils im Zeitraum von 09:00 bis ca. 15:30 Uhr an folgenden Orten statt:

21. Februar 2019

Lindenhof Ulberndorf, Alte Straße 13, 01744 Dippoldiswalde

9. März 2019

Begegnungsstätte Boot Schlottwitz, Müglitztalstraße 31, 01768 Glashütte

Anmeldung

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, Telefon-Nr. 03504 6296-61 (Ansprechpartner Frau Müller) oder E-Mail: mueller@lpv-osterzgebirge.de beim Landschaftspflegverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V., Alte Straße 13 in 01744 Dippoldiswalde. Weitere Informationen unter www.obst-wiesen-schaetze.de oder www.lpv-osterzgebirge.de.

 

Katrin Müller

Landschaftspflegeverband

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V.


 

PRELLBOCK 2019: Welches Unternehmen hat den Negativpreis verdient?

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Jetzt abstimmen: Vom 01. Februar bis 31. Oktober 2019 unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/prellbock

                                                                                                     

Abzocker, Blender und Service-Nieten aufgepasst – jetzt wird es ungemütlich! Ab dem 01. Februar machen verärgerte Verbraucher mobil und wählen den PRELLBOCK 2019. Bis zum 31. Oktober 2019 kann jeder auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Sachsen Vorschläge einreichen und mitmachen. Welches Unternehmen hat den Negativpreis in diesem Jahr verdient?

Aller zwei Jahre stimmen Sachsens Verbraucher ab, welches Unternehmen sie besonders abgezockt, verärgert oder hinters Licht geführt hat. Der Gewinner erhält den PRELLBOCK der Verbraucherzentrale Sachsen. Doch bei der reinen Übergabe des Negativpreises ist es nie geblieben. „Gegen jeden der Gewinner haben wir bisher Klage eingereicht, um Verbraucher zu ihrem Recht zu bringen“, so Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen.

Der PRELLBOCK wirkt: Das wurde aus den Gewinnern der Vorjahre

Und zwar erfolgreich: Gegen den ersten PRELLBOCK-Gewinner, die B2B Technologies Chemnitz GmbH, hatte die Verbraucherzentrale Sachsen ihr Eilverfahren am Oberlandesgericht Dresden gewonnen. Kurze Zeit später hat der Abofallen-Betreiber Insolvenz angemeldet. Auch für den PRELLBOCK 2015 sah es nicht rosig aus: Die MGN GmbH aus Dresden schob hoffnungsvollen Senioren teure wie fragwürdige Nahrungsergänzungsmittel unter. Nach mehreren Urteilen, die die fragwürdige Verkaufspraktik von MGN untersagen, ist es nun ruhig um das Unternehmen geworden. Die Urteile gegen die beiden PRELLBOCK-Gewinner aus 2017 stehen noch aus: Die Sparkasse Zwickau und die Erzgebirgssparkassen kündigten alternativlos langjährige, lukrative Prämiensparverträge – zu Unrecht, so Sachsens Verbraucherschützer.

Verbraucherzentrale Sachsen: Auch 2019 nicht auf Kuschelkurs 

Auf Kuschelkurs ist die Verbraucherzentrale Sachsen auch in diesem Jahr nicht. Auch wenn sie zum heutigen Auftakt-Termin der Abstimmung eine Tierpatenschaft im Zoo Dresden übernommen hat – und zwar für keinen passenderen als für den Westkaukasischen Steinbock. „Er ähnelt nicht nur im Aussehen unserer PRELLBOCK-Trophäe, sondern kommt auch in seinem Wesen verbraucherunfreundlichen Unternehmen sehr nahe: Wenn wir ihm auf die Pelle rücken, sucht er schnell das Weite. Wir sind gespannt, welchen Bock wir in diesem Jahr bändigen werden“, scherzt Andreas Eichhorst. Die Patenschaft läuft für die Zeit der Abstimmung zum PRELLBOCK 2019. Der Beitrag kommt dem Tierwohl der Gruppe zugute.

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Wasser- und Bodenanalysen

Am Dienstag, 19. März 2019, bietet die AfU e. V. die Möglichkeit, in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr, in Wilsdruff, im Vereinshaus, Freiberger Straße 48, Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen. Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter, z. B. Schwermetalle oder Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität, überprüft werden.

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, sodass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V.

Tel./Fax: 03727 976311

www.afu-ev.org

E-Mail: afu-ev@web.de


 

Aufhebung der Sanierungssatzung der Stadt Wilsdruff – Berichtigte Information für Grundstückseigentümer im ehemaligen förmlich festgelegten Sanierungsgebiet aus dem Amtsblatt 01/2019

Mit Aufhebung der Sanierungssatzung der Stadt Wilsdruff zum 10.01.2019 wird das Sanierungsgebiet „Stadtkern“ der Stadt Wilsdruff abgeschlossen. Für die Grundstücke, welche im ehemaligen Sanierungsgebiet liegen, hat dies folgende Auswirkungen:

1. Wegfall der Genehmigungspflicht nach § 144 Baugesetzbuch (BauGB)

Mit Aufhebung des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes entfällt die Genehmigungspflicht nach § 144 BauGB (Veränderungs- und Verfügungssperre). Es ist somit keine sanierungsrechtliche Genehmigung mehr erforderlich für

  1. die in § 14 Abs. 1 BauGB bezeichneten Vorhaben und sonstigen Maßnahmen,
  2. Vereinbarungen, durch die ein schuldrechtliches Vertragsverhältnis über den Gebrauch oder die Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder Gebäudeteils auf bestimmte Zeit von mehr als einem Jahr eingegangen oder verlängert wird,
  3. die rechtsgeschäftliche Veräußerung eines Grundstücks und die Bestellung und Veräußerung eines Erbbaurechts,
  4. die Bestellung eines das Grundstück belastenden Rechts,
  5. einen schuldrechtlichen Vertrag, durch den eine Verpflichtung zu einem der in Nummer 3) oder 4) genannten Rechtsgeschäfte begründet wird,
  6. die Begründung, Änderung oder Aufhebung einer Baulast,
  7. die Teilung eines Grundstücks.

2. Fortgeltung der „Gestaltungssatzung“

Die Aufhebung der Sanierungssatzung hat keine Auswirkungen auf die Fortgeltung der örtlichen Bauvorschrift über Gestaltung gemäß § 83 Sächsische Bauordnung (SächsBO). Diese gilt bis auf Weiteres unverändert fort. Die Grundstücke im Geltungsbereich der Satzung haben daher auch weiterhin bei allen Um-, Erweiterungs- und Neubauten sowie sonstigen baulichen Veränderungen an Gebäuden, Neben- und Außenanlagen sowie Werbeanlagen, die „Gestaltungssatzung“ einzuhalten, auch wenn es sich um verfahrensfreie Bauvorhaben handelt.

3. Zahlung von Ausgleichsbeträgen

Mit Abschluss der Sanierungsmaßnahme kommt es zur Entstehung einer Ausgleichsbetragspflicht. Das bedeutet, dass von den Grundstückseigentümern die sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen der jeweiligen Grundstücke zu zahlen sind. Die Ausgleichsbeträge sind als ein Beitrag zur Finanzierung der Gesamtkosten anzusehen (§ 154 Abs. 1 BauGB). Die Stadt ist zur Erhebung der Ausgleichsbeträge auf Grundlage der gutachterlich festgestellten sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung gesetzlich verpflichtet. Ein Ermessen besteht nicht. Der Gutachterausschuss des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde zur Ermittlung der finalen Endwerte zum Bewertungsstichtag 31.12.2018 beauftragt. Sobald das zonale Gutachten mit den finalen Endwerten vorliegt, wird die Stadt die Grundstückseigentümer, welche den Ausgleichsbetrag nicht vorzeitig abgelöst haben, zur Zahlung auffordern.


 

Unwetter-Warnungen auf das Smartphone - BIWAPP bzw. NINA

BIWAPP_NINA_APP_Teaser.jpgDer digitale Fortschritt macht es möglich. Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Das ist zum einen „BIWAPP“ - die BürgerInformations- und WarnAPP. Die zweite Warnapp ist NINA - die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes.

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden. Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall. Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt. Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

Sturmschaden-2018.JPGWas kostet die App den Nutzer?

Beide Apps – BIWAPP und NINA – können von jedem Bürger kostenlos über die entsprechenden Download-Portale auf das Smartphone geladen werden.

Die Kosten für BIWAPP belaufen sich für das Landratsamt auf ca. 2.500 Euro pro Jahr. Die App NINA wird für die nächsten zwei Jahre kostenlos für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt.

 

 

Sturmschaden 2018

NINA – die nationale Warnapp

Über diese App können alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes,  Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen empfangen werden. Technischer Ausgangspunkt ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), zu welchem in Sachsen derzeit die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen und das Führungs- und Lagezentrum des Sächsischen Innenministeriums Zugang haben. NINA warnt für Orte, die der Bürger individuell einstellen kann, aber auch für den aktuellen Standort. Weiterhin enthält diese App Notfalltipps, die den Bürger über das Verhalten in Gefahrensituationen informiert. Die App NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit weiteren Partnern entwickelt. Sie wird vom Bund über den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt. BIWAPP ist vor allem von regionaler Bedeutung. NINA sollten sich vor allem diejenigen zulegen, die viel in Deutschland umherreisen.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Sicherheit und Ordnung
Tel.: 03501 515-4301
E-Mail: sicherheit-und-ordnung@landratsamt-pirna.de


 

Schneebelastungen - Baulicher Bevölkerungsschutz

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Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse_Gemeinden 2019.jpg


 

Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Bau- und Kulturzentrums

Machbarkeitsstudie_Flyer.jpg


 

Revitalisierung des ehemaligen Kleinbahnhofgeländes in Mohorn

2018_Lokschuppen_Mohorn.JPGBitte um Beachtung!

Die Sanierung des Güterbodens im Jahr 2017 und die Neugestaltung der Außenanlagen im Bereich des ehemaligen Kleinbahnhofes Mohorn sind Maßnahmen im Rahmen der Förderung zu den vitalen Dorfkernen.

Die Außenanlagen stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Spielgeräte sind eingebaut, die Tore auf dem Bolzplatz aufgestellt und der Rasen eingesät. Eine Benutzung ist aber im derzeitigen Zustand noch nicht möglich. Der Rasen sollte erst eine geschlossene Grasnarbe bilden und der aufgetragene Boden eine gewisse Festigkeit bekommen. Aus diesem Grund wird die Grün- und Spielfläche über den Winter weiterhin abgesperrt bleiben. Die Verwaltung bittet um Verständnis. Die feierliche Einweihung des gesamten Ensembles ist im Frühjahr 2019 vorgesehen.


 

Erweiterung der Stadtverwaltung

Seit dem 15. März 2018 laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung der Stadtverwaltung. Seit diesem Zeitpunkt sind die Zufahrt zur Stadtverwaltung, einschließlich eines Teilbereiches des Parkplatzes sowie der kleine Parkplatz links neben der Stadtverwaltung, gesperrt. Die Zufahrt erfolgt für die Zeit der Baumaßnahme ausschließlich über das Grundstück Nossener Straße 18. Auf dem Parkplatz zwischen der Nossener Straße 18 und der Verwaltung stehen zwölf ausgewiesene Parkplätze für die Mitarbeiter der Verwaltung und für Besucher zur Verfügung. Weitere Parkplätze befinden sich hinter der Saubachtalhalle.


 

Gebäude-Check

Verbraucherzentrale Sachsen.pngWas tun bei hohen Strom- und Heizkosten?

 

Wie schnell sich die Rädchen im Stromzähler drehen, liegt meist in eigener Hand. Um Energieverbrauchsfallen zu finden, ist es wichtig, sich einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch zu verschaffen. Private Haushalte, Wohnungseigentümer sowie private Vermieter erhalten Hilfe durch die anbieterneutralen Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese kommen ins Haus und bewerten die energetische Situation vor Ort. Im Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit den Ergebnissen dieses Gebäude-Checks sowie Handlungsempfehlungen. Der Gebäude-Check hat einen Wert von 226,00 Euro. Der Eigenkostenanteil für den Verbraucher beträgt aber nur 20,00 Euro. Die Differenz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Einen Termin gibt es unter Telefon 0173 4091961.


 

Information zu Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wölfen in Sachsen

Empfehlungen aus dem Sächsischen Wolfmanagement

Auch wenn sich Wölfe in Sachsen nicht überall territorial etabliert haben, muss in ganz Sachsen mit ihrem Auftauchen gerechnet werden.

Anlässlich der bevorstehenden Weidesaison sollte darum jeder Tierhalter die Schutzmaßnahmen für seine Weidetiere vor Wolfsübergriffen überprüfen und ggf. verbessern. Wenn es zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere kommt werden Schafe, Ziegen und Wild im Gatter am häufigsten von Wölfen gerissen, da sie gut in deren Beuteschema passen. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier, daher ist es wichtig, dem Wolf den Zugang zu Nutztieren zu erschweren.

Herdenschutzmaßnahmen garantieren zwar keinen 100 %-igen Schutz, können jedoch Übergriffe durch den Wolf effektiv reduzieren. Nachfolgende Maßnahmen haben sich gemäß den hiesigen sowie internationalen Erfahrungen als wirkungsvoll erwiesen.

Schafe, Ziegen und Wild in Gattern

Elektrozäune mit einer Höhe von 100 cm bis 120 cm bieten einen wirksamen Schutz. Sowohl Netzzäune als auch stromführende Litzenzäune (mit mindestens fünf Litzen) sind geeignet. Wo die Möglichkeit besteht, ist das Einstallen über Nacht bei kleineren Tierbeständen empfehlenswert.

Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material verursachen, anders als Elektrozäune, beim Wolf keinen Schmerz, wenn er diese berührt. Erfahrungsgemäß können sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen oder überklettert werden, weshalb sie nicht empfohlen werden.

Bei Wildgattern ist besonders auf einen Schutz vor dem Untergraben der Umzäunung durch den Wolf zu achten. Um dies zu verhindern, kann zusätzlich eine Zaunschürze aus Knotengeflecht oder eine bodennahe, stromführende Drahtlitze verwendet werden.

Tierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Schwachstellen prüfen und diese ggf. zeitnah beseitigen. Die Umzäunung darf keine Durchschlupfmöglichkeiten bieten und alle Seiten der Koppel müssen geschlossen sein. Über offene Gräben oder Gewässer können Wölfe leicht eindringen. Bei stromführenden Zäunen sind eine ausreichende Spannung (mind. 2.500 V) über die gesamte Zaunlänge und eine gute Erdung wichtig. Die Zäune sollten nicht durchhängen, sondern die empfohlene Höhe von 100-120 cm auf der gesamten Zaunlänge aufweisen. Außerdem sollte die Koppel nicht zu klein sein, damit die Tiere bei einem versuchten Übergriff durch einen Wolf genügend Platz zum Ausweichen haben und nicht ausbrechen.

Rinder und Pferde

Aufgrund der Seltenheit von Wolfsübergriffen auf Rinder und Pferde in Sachsen, gibt es für diese Nutztierarten derzeit keinen definierten Mindestschutz. Die Zahlung von Schadensausgleich ist also nicht an die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen gebunden. Beim Bau von Weidezäunen sollte allerdings die gute fachliche Praxis in der Weidetierhaltung (siehe AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, ISBN 978-3-8308-1221-0) Beachtung finden. Möchten Rinder- oder Pferdehalter ihre Koppel sicherer gestalten, ist ein stromführender Litzenzaun, bestehend aus 5 Litzen (Litzenhöhe: 20, 40, 60, 90, 120 cm), empfehlenswert.

Kälber und Fohlen, die sich in der Herde befinden, sind in der Regel durch die Wehrhaftigkeit der erwachsenen Tiere geschützt. Das Risiko eines Übergriffs steigt, wenn Jungtiere die Möglichkeit haben, sich aus der Koppel zu entfernen. Die Zäune sollten daher so aufgebaut sein, dass Jungtiere die Koppel nicht verlassen können. Hierfür sind stromführende Litzenzäune (siehe oben) gut geeignet.

Beratung zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Förderrichtlinie "Natürliches Erbe" NE / 2014 Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe (Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterband und Herdenschutzhunden, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) fördern zu lassen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerb. Der Fördersatz liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben (vom Netto).

Bei Fragen zum Herdenschutz bzw. zur Förderung von Schutzmaßnahmen stehen den Tierhaltern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein, OT Haßlau (Tel. 0151 50551465, Email: Herdenschutz@Klausnitzer.org), zuständig für die Landkreise Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung in Malschwitz, OT Wartha (Tel.: 0172 3757 602, Email: andre.klingenberger@smul.sachsen.de), zuständig für die Landkreise Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.

Die Beratung ist kostenfrei und kann auch vor Ort stattfinden.

Schadensausgleich

Im Freistaat Sachsen werden Schäden, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden kann, auf Grundlage von § 40 Abs. 6 SächsNatSchG finanziell ausgeglichen. Dies gilt für alle Haus- und Nutztierarten.

Bei Schaf- und Ziegenhaltern sowie Betreiber von Wildgattern ist der Anspruch auf Schadensausgleich an die Einhaltung der Kriterien für den Mindestschutz gebunden. Dazu gehören für Schaf- und Ziegenhalter mind. 90 cm hohe Elektrozäune mit ausreichender Spannung (mind. 2500 V) oder für Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern mind. 120 cm hohe Festzäune. Die Koppel muss zudem an allen Seiten auch zu Gewässern geschlossen sein und überall einen festen Bodenabschluss aufweisen.

Halter von Rindern, Pferden oder anderen Haus- und Nutztierarten haben bei einem Wolfsübergriff, unabhängig vom Mindestschutz, Anspruch auf Schadensausgleich.

Voraussetzung für die Zahlung von Schadensausgleich ist eine Begutachtung durch einen Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes vor Ort. Dafür muss die Meldung des Schadens durch den Tierhalter zeitnah innerhalb von 24 Stunden an das Landratsamt erfolgen. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, an Wochenenden oder Feiertagen, kann der Kontakt zu den Rissgutachtern auch über die Rettungsleitstellen hergestellt werden.

Im Monitoringjahr 2016/2017 wurden im Freistaat Sachsen 14 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare nachgewiesen. Der Wolf breitet sich weiter aus, so dass auch außerhalb der bekannten Wolfsgebiete jederzeit fast überall im Freistaat mit Wölfen gerechnet werden kann.

Hinweise aus der Bevölkerung, vor allem Sichtungen von Wölfen, liefern wichtige Informationen über das Vorkommen, die Entwicklung und das Verhalten der Wölfe. Bitte melden Sie Wolfshinweise an Ihr Landratsamt, an das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ (s. unten) oder an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Tel. 035727 57762, kontakt@lupus-institut.de).

Mehr Informationen zum Wolf in Sachsen:

Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Am Erlichthof 15

02956 Rietschen

Tel. 035772 46 76 2

Fax. 035772 46 77 1

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Sturmholz im Privatwald – Schadensaufnahme, Holzaufarbeitung, Borkenkäfergefahr

In den vergangenen Herbst- und Wintermonaten haben gleich mehrere Stürme dem Wald in unserer Region stark zugesetzt. Über alle Waldbesitzarten hinweg liegen vornehmlich Nadelhölzer geworfen und gebrochen am Boden. Besonders vereinzelt liegende Stämme werden rasch übersehen und machen die Aufarbeitung mühselig. Diese Hölzer bieten ideales Brutmaterial für die Borkenkäferarten und führen zu einer starken Gefährdung benachbarter Nadelholzbestände.

Für die Waldbesitzer gilt jetzt folgendes:

  • Alle Waldflächen gründlich auf vorhandenes Schadholz (geworfene und gebrochene Stämme, angeschobene Bäume und heruntergebrochene Kronen) prüfen.
  • Schadholz so rasch wie möglich aufarbeiten oder aufarbeiten lassen und aus dem Wald verbringen.
  • Spätestens, wenn mehrere Tage Temperaturen um 16° C  erreicht werden, regelmäßige Kontrolle der Waldbestände auf Borkenkäferbefall (Braunes Bohrmehl am Stammfuß, Harztröpfchen/Harzfluss am Stamm, abfallende Rindenstücke, Spechtabschläge)

Bei längerfristiger Holzlagerung ist ein Mindestabstand von 500 m (besser weiter) zu Waldflächen (Nadelholzbestände) zu berücksichtigen. Ziel ist es, bruttaugliches Holz vor Beginn der ersten Schwarmperiode der Borkenkäferarten, die Ende April/Anfang Mai beginnt, aus dem Wald zu entfernen und damit einer verstärkten Vermehrung der Borkenkäferpopulationen vorzubeugen.

Weißes Bohrmehl an frisch eingeschlagenem Holz ist ein Zeichen für den Befall durch den Gestreiften Nadelnutzholzborkenkäfer. Diese Borkenkäfer legen im Holz ihre Eier ab und schleppen in die dafür angelegten Gänge Pilze ein, die das Holz schwarz verfärben. Beides führt zu erheblicher Wertminderung des Holzes. Unter bestimmten Voraussetzungen können geeignete Firmen mit spezieller Zertifizierung gefährdete Polter chemisch behandeln.

Die Bemühung um eine zeitnahe Aufarbeitung der Schäden im Privatwald obliegt dem Waldbesitzer. Die Aufarbeitung von Sturmholz sollte soweit wie möglich speziell ausgebildeten Fachfirmen überlassen werden. Insbesondere größere Wurf- und Bruchverhaue sollten nur mit forstlicher Großtechnik entzerrt werden. Momentan sind die Kapazitäten der Forstunternehmer vor Ort, aufgrund der großflächigen Schadsituation, stark ausgelastet.

Bei der eigenständigen Sturmholzaufbereitung ist zwingend auf die Belange von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Waldarbeiten zu achten, d. h. das Tragen von Helm, Schnittschutz- & Warnkleidung ist obligatorisch. Aus Sicherheitsgründen (Rettungskette) ist es besonders wichtig, im Wald niemals alleine zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung zum sachkundigen Umgang mit der Motorsäge, insbesondere für die Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz, nicht zuletzt im Hinblick auf Unfallversicherungsbelange, sehr zu empfehlen. Diese Schulung bietet u. a. der Forstbezirk Bärenfels (SBS) an.

Der Holzmarkt ist momentan ebenfalls durch das erhöhte Aufkommen von Schadholz geprägt.  Dadurch gestaltet sich der Holzabsatz zurzeit schwierig.

Zur Bewältigung größerer Mengen von Schadholz stehen Ihnen die Revierförster für Privat- und Körperschaftswald gerne beratend zur Seite. Sie vermitteln im Bedarfsfall den Kontakt zu den Forstunternehmen.

Revier Altenberg

(Gemeinden Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgebirge)       

Herr Göbel         035056 23710                   Stephan.Goebel@smul.sachsen.de

Revier Spechtshausen

(Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau, Klingenberg, Dippoldiswalde, Freital, Kreischa, Wilsdruff)

Herr Hänel          035203 39066                   Matthias.Haenel@smul.sachsen.de

Weitere Beratungs- und Unterstützungsleistungen erhalten Waldbesitzer auch bei den Forstbetriebsgemeinschaften. Für den Bereich des Forstbezirkes Bärenfels sind das die FBG „Freiberger Land“ sowie die FBG „Gutsholz“.

Weitere Informationen zur Privatwaldbewirtschaftung im Waldbesitzerportal unter:

https://www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html


 

Neu: Energieberatung seit 01.01.2019 kostenlos

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An jedem 2. Donnerstag des Monats findet von 16:00 bis 19:00 Uhr im ehemaligen Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, eine stationäre Beratung zu Möglichkeiten des Energiesparens und der Energieeffizienz für Mieter, Hauseigentümer und Bauherren statt. Dabei werden Fragen zum baulichen Wärmeschutz, zur Anlagentechnik, zur Schimmelpilzvermeidung, zur Heizkostenabrechnung u. a. beantwortet. Ebenso wird im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Gebäude-Check zur Bewertung der Gebäudehülle und Heiztechnik mit Handlungsempfehlungen vorhandener Energieeinsparpotentiale angeboten. Schwerpunkt der Beratung im Februar ist das Problemfeld „Wärmebrücken/Schimmelbildung“. Dabei untersucht der Berater die Bausubstanz und gibt Hinweise zur Behebung der Schwachstellen. Die kostenlose stationäre Beratung der Verbraucherzentrale ist anbieterunabhängig und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Terminanmeldung: Tel.: 0173 4091961 oder 0800 809802400 (kostenfrei)

 

h.project

Architektur- & Bauplanungsbüro

Dipl.-Ing. Stefan Hanns

Architekt, Gutachter, Energieberater

Tel.: 035204 5320

Mobil: 0173 4091961

E-Mail: h.project@web.de


 

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Frau Schwab (Tel. 035204 463-316), wenden.