Aktuelles
Einladung zur Sitzung des Stadtrates

Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates findet am Donnerstag, 31. Januar 2019, 19:00 Uhr, im Rathaus Wilsdruff, Markt 1, statt.

Bekanntmachung


 

Einladung zur Sitzung des Technischen Ausschusses

Die nächste öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses findet am Donnerstag, 24. Januar 2019, 19:00 Uhr, im Rathaus Wilsdruff, Markt 1, statt.

Bekanntmachung


 

Wilsdruffs Geburtenzahlen weiterhin auf hohem Niveau

Pressemitteilung vom 23. Januar 2019

Im heutigen Gebiet der Stadt Wilsdruff kamen im Durchschnitt seit 1980 pro Jahr 124 Kinder zur Welt. Im Jahr 2018 waren es aktuell 129 Kinder. Damit liegt Wilsdruff wiederum über dem Durchschnitt der vergangenen 39 Jahre.

Interessant ist auch die Einwohnerentwicklung im Betrachtungszeitraum. Sind die Einwohnerzahlen von 1982 bis 1992 gesunken, stiegen sie seit 1993 kontinuierlich an und haben 1996 wieder das Niveau von 1982 erreicht. Seit 2002 haben sich die Einwohnerzahlen um die 14.000 relativ konstant eingepegelt. Aktuell leben 14.411 Einwohner in Wilsdruff. Das sind 73 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor.

Bürgermeister Ralf Rother: „Wilsdruff ist eine kinderfreundliche Stadt. Die Entscheidungen unseres Stadtrates zur Stadtentwicklung tragen Früchte. Unser Ziel ist, die wirtschaftliche Entwicklung und die Familienfreundlichkeit unserer Stadt weiter zu stärken.“


 

Wasser- und Bodenanalysen

Am Dienstag, 19. März 2019, bietet die AfU e. V. die Möglichkeit, in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr, in Wilsdruff, im Vereinshaus, Freiberger Straße 48, Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen. Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter, z. B. Schwermetalle oder Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität, überprüft werden.

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, sodass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V.

Tel./Fax: 03727 976311

www.afu-ev.org

E-Mail: afu-ev@web.de


 

Unwetter-Warnungen auf das Smartphone - BIWAPP bzw. NINA

BIWAPP_NINA_APP_Teaser.jpgDer digitale Fortschritt macht es möglich. Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Das ist zum einen „BIWAPP“ - die BürgerInformations- und WarnAPP. Die zweite Warnapp ist NINA - die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes.

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden. Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall. Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt. Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

Sturmschaden-2018.JPGWas kostet die App den Nutzer?

Beide Apps – BIWAPP und NINA – können von jedem Bürger kostenlos über die entsprechenden Download-Portale auf das Smartphone geladen werden.

Die Kosten für BIWAPP belaufen sich für das Landratsamt auf ca. 2.500 Euro pro Jahr. Die App NINA wird für die nächsten zwei Jahre kostenlos für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt.

 

 

Sturmschaden 2018

NINA – die nationale Warnapp

Über diese App können alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes,  Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen empfangen werden. Technischer Ausgangspunkt ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), zu welchem in Sachsen derzeit die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen und das Führungs- und Lagezentrum des Sächsischen Innenministeriums Zugang haben. NINA warnt für Orte, die der Bürger individuell einstellen kann, aber auch für den aktuellen Standort. Weiterhin enthält diese App Notfalltipps, die den Bürger über das Verhalten in Gefahrensituationen informiert. Die App NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit weiteren Partnern entwickelt. Sie wird vom Bund über den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt. BIWAPP ist vor allem von regionaler Bedeutung. NINA sollten sich vor allem diejenigen zulegen, die viel in Deutschland umherreisen.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Sicherheit und Ordnung
Tel.: 03501 515-4301
E-Mail: sicherheit-und-ordnung@landratsamt-pirna.de


 

Schneebelastungen - Baulicher Bevölkerungsschutz

2019_Empfehlungen bei Schneebelastung.jpg


 

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse_Gemeinden 2019.jpg


 

Fördermittelbescheid Rüstwagen eingetroffen

Pressemitteilung vom 18.12.2018

Rüstwagen.pngIm Dezember 2018 traf der Bewilligungsbescheid des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über die Summe von 520.000 Euro in der Stadtverwaltung Wilsdruff ein. Damit wird der Erwerb eines Rüstwagens für die Ortswehr Kesselsdorf gefördert.

Auf Grund der drastischen Entwicklung des Unfallgeschehens auf der Bundesautobahn 4 im Bereich Wilsdruff mit erheblichen schweren Verkehrsunfällen ist die Freiwillige Feuerwehr Wilsdruff mit ihren technischen Möglichkeiten teilweise an der Leistungsgrenze angelangt. Mit dem Einsatz auf der Bundesautobahn 4 werden durch die Freiwillige Feuerwehr Wilsdruff überregionale hoheitliche Aufgaben weit über die kommunalen Zuständigkeiten hinaus erfüllt.

Grundsätzlich werden durch die Feuerwehren (z. B. Freiwillige Feuerwehr Nossen und Berufsfeuerwehr Dresden auf der Bundesautobahn 4 und Freiwillige Feuerwehr Kreischa auf der Bundesautobahn 17) die jeweiligen betreffenden Autobahnabschnitte mit Komponenten schwerer technischer Hilfeleistung, auf Rüstwagen verlastet, abgedeckt. Im Zuständigkeitsbereich der Stadt Wilsdruff auf den beiden Bundesautobahnen 4 und 17 ist dies bisher nicht gegeben. So müssen bei schweren Unfällen mehrere Rettungssätze verschiedener Ortswehren eingesetzt werden. Eine Nachforderung von zusätzlichem technischem Gerät ist dann aussichtslos, weil in kurzer Zeit kein Durchkommen mehr möglich ist.

Hier soll der Rüstwagen Abhilfe schaffen und das notwendige Rettungsgerät in ausreichender Anzahl mitführen, das ebenso bei überörtlicher Hilfe bei MANV (Massenanfall von Verletzten) auf den Autobahnabschnitten und die daraus resultierenden Aufgaben im Katastrophenschutz genutzt werden soll.

Da der Rüstwagen an der Sammelbeschaffung des Landes Sachsen teilnehmen kann, wird die Verwaltung nun gemeinsam mit der Stadtwehrleitung und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern die Anforderungen an das Fahrzeug zuarbeiten und dem Stadtrat dann die Ergebnisse zur Entscheidung für den Kauf des neuen Fahrzeuges vorlegen.

Bürgermeister Ralf Rother: „Der Rüstwagen ist insbesondere für den Einsatz auf der Autobahn dringend notwendig. Damit wird auch die überregionale Einsatzbereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehr gewürdigt.“


 

Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Bau- und Kulturzentrums

Machbarkeitsstudie_Flyer.jpg


 

Revitalisierung des ehemaligen Kleinbahnhofgeländes in Mohorn

2018_Lokschuppen_Mohorn.JPGBitte um Beachtung!

Die Sanierung des Güterbodens im Jahr 2017 und die Neugestaltung der Außenanlagen im Bereich des ehemaligen Kleinbahnhofes Mohorn sind Maßnahmen im Rahmen der Förderung zu den vitalen Dorfkernen.

Die Außenanlagen stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Spielgeräte sind eingebaut, die Tore auf dem Bolzplatz aufgestellt und der Rasen eingesät. Eine Benutzung ist aber im derzeitigen Zustand noch nicht möglich. Der Rasen sollte erst eine geschlossene Grasnarbe bilden und der aufgetragene Boden eine gewisse Festigkeit bekommen. Aus diesem Grund wird die Grün- und Spielfläche über den Winter weiterhin abgesperrt bleiben. Die Verwaltung bittet um Verständnis. Die feierliche Einweihung des gesamten Ensembles ist im Frühjahr 2019 vorgesehen.


 

Erweiterung der Stadtverwaltung

Seit dem 15. März 2018 laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung der Stadtverwaltung. Seit diesem Zeitpunkt sind die Zufahrt zur Stadtverwaltung, einschließlich eines Teilbereiches des Parkplatzes sowie der kleine Parkplatz links neben der Stadtverwaltung, gesperrt. Die Zufahrt erfolgt für die Zeit der Baumaßnahme ausschließlich über das Grundstück Nossener Straße 18. Auf dem Parkplatz zwischen der Nossener Straße 18 und der Verwaltung stehen zwölf ausgewiesene Parkplätze für die Mitarbeiter der Verwaltung und für Besucher zur Verfügung. Weitere Parkplätze befinden sich hinter der Saubachtalhalle.


 

Gebäude-Check

Verbraucherzentrale Sachsen.pngWas tun bei hohen Strom- und Heizkosten?

 

Wie schnell sich die Rädchen im Stromzähler drehen, liegt meist in eigener Hand. Um Energieverbrauchsfallen zu finden, ist es wichtig, sich einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch zu verschaffen. Private Haushalte, Wohnungseigentümer sowie private Vermieter erhalten Hilfe durch die anbieterneutralen Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese kommen ins Haus und bewerten die energetische Situation vor Ort. Im Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit den Ergebnissen dieses Gebäude-Checks sowie Handlungsempfehlungen. Der Gebäude-Check hat einen Wert von 226,00 Euro. Der Eigenkostenanteil für den Verbraucher beträgt aber nur 20,00 Euro. Die Differenz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Einen Termin gibt es unter Telefon 0173 4091961.


 

Information zu Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wölfen in Sachsen

Empfehlungen aus dem Sächsischen Wolfmanagement

Auch wenn sich Wölfe in Sachsen nicht überall territorial etabliert haben, muss in ganz Sachsen mit ihrem Auftauchen gerechnet werden.

Anlässlich der bevorstehenden Weidesaison sollte darum jeder Tierhalter die Schutzmaßnahmen für seine Weidetiere vor Wolfsübergriffen überprüfen und ggf. verbessern. Wenn es zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere kommt werden Schafe, Ziegen und Wild im Gatter am häufigsten von Wölfen gerissen, da sie gut in deren Beuteschema passen. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier, daher ist es wichtig, dem Wolf den Zugang zu Nutztieren zu erschweren.

Herdenschutzmaßnahmen garantieren zwar keinen 100 %-igen Schutz, können jedoch Übergriffe durch den Wolf effektiv reduzieren. Nachfolgende Maßnahmen haben sich gemäß den hiesigen sowie internationalen Erfahrungen als wirkungsvoll erwiesen.

Schafe, Ziegen und Wild in Gattern

Elektrozäune mit einer Höhe von 100 cm bis 120 cm bieten einen wirksamen Schutz. Sowohl Netzzäune als auch stromführende Litzenzäune (mit mindestens fünf Litzen) sind geeignet. Wo die Möglichkeit besteht, ist das Einstallen über Nacht bei kleineren Tierbeständen empfehlenswert.

Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material verursachen, anders als Elektrozäune, beim Wolf keinen Schmerz, wenn er diese berührt. Erfahrungsgemäß können sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen oder überklettert werden, weshalb sie nicht empfohlen werden.

Bei Wildgattern ist besonders auf einen Schutz vor dem Untergraben der Umzäunung durch den Wolf zu achten. Um dies zu verhindern, kann zusätzlich eine Zaunschürze aus Knotengeflecht oder eine bodennahe, stromführende Drahtlitze verwendet werden.

Tierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Schwachstellen prüfen und diese ggf. zeitnah beseitigen. Die Umzäunung darf keine Durchschlupfmöglichkeiten bieten und alle Seiten der Koppel müssen geschlossen sein. Über offene Gräben oder Gewässer können Wölfe leicht eindringen. Bei stromführenden Zäunen sind eine ausreichende Spannung (mind. 2.500 V) über die gesamte Zaunlänge und eine gute Erdung wichtig. Die Zäune sollten nicht durchhängen, sondern die empfohlene Höhe von 100-120 cm auf der gesamten Zaunlänge aufweisen. Außerdem sollte die Koppel nicht zu klein sein, damit die Tiere bei einem versuchten Übergriff durch einen Wolf genügend Platz zum Ausweichen haben und nicht ausbrechen.

Rinder und Pferde

Aufgrund der Seltenheit von Wolfsübergriffen auf Rinder und Pferde in Sachsen, gibt es für diese Nutztierarten derzeit keinen definierten Mindestschutz. Die Zahlung von Schadensausgleich ist also nicht an die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen gebunden. Beim Bau von Weidezäunen sollte allerdings die gute fachliche Praxis in der Weidetierhaltung (siehe AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, ISBN 978-3-8308-1221-0) Beachtung finden. Möchten Rinder- oder Pferdehalter ihre Koppel sicherer gestalten, ist ein stromführender Litzenzaun, bestehend aus 5 Litzen (Litzenhöhe: 20, 40, 60, 90, 120 cm), empfehlenswert.

Kälber und Fohlen, die sich in der Herde befinden, sind in der Regel durch die Wehrhaftigkeit der erwachsenen Tiere geschützt. Das Risiko eines Übergriffs steigt, wenn Jungtiere die Möglichkeit haben, sich aus der Koppel zu entfernen. Die Zäune sollten daher so aufgebaut sein, dass Jungtiere die Koppel nicht verlassen können. Hierfür sind stromführende Litzenzäune (siehe oben) gut geeignet.

Beratung zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Förderrichtlinie "Natürliches Erbe" NE / 2014 Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe (Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterband und Herdenschutzhunden, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) fördern zu lassen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerb. Der Fördersatz liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben (vom Netto).

Bei Fragen zum Herdenschutz bzw. zur Förderung von Schutzmaßnahmen stehen den Tierhaltern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein, OT Haßlau (Tel. 0151 50551465, Email: Herdenschutz@Klausnitzer.org), zuständig für die Landkreise Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung in Malschwitz, OT Wartha (Tel.: 0172 3757 602, Email: andre.klingenberger@smul.sachsen.de), zuständig für die Landkreise Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.

Die Beratung ist kostenfrei und kann auch vor Ort stattfinden.

Schadensausgleich

Im Freistaat Sachsen werden Schäden, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden kann, auf Grundlage von § 40 Abs. 6 SächsNatSchG finanziell ausgeglichen. Dies gilt für alle Haus- und Nutztierarten.

Bei Schaf- und Ziegenhaltern sowie Betreiber von Wildgattern ist der Anspruch auf Schadensausgleich an die Einhaltung der Kriterien für den Mindestschutz gebunden. Dazu gehören für Schaf- und Ziegenhalter mind. 90 cm hohe Elektrozäune mit ausreichender Spannung (mind. 2500 V) oder für Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern mind. 120 cm hohe Festzäune. Die Koppel muss zudem an allen Seiten auch zu Gewässern geschlossen sein und überall einen festen Bodenabschluss aufweisen.

Halter von Rindern, Pferden oder anderen Haus- und Nutztierarten haben bei einem Wolfsübergriff, unabhängig vom Mindestschutz, Anspruch auf Schadensausgleich.

Voraussetzung für die Zahlung von Schadensausgleich ist eine Begutachtung durch einen Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes vor Ort. Dafür muss die Meldung des Schadens durch den Tierhalter zeitnah innerhalb von 24 Stunden an das Landratsamt erfolgen. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, an Wochenenden oder Feiertagen, kann der Kontakt zu den Rissgutachtern auch über die Rettungsleitstellen hergestellt werden.

Im Monitoringjahr 2016/2017 wurden im Freistaat Sachsen 14 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare nachgewiesen. Der Wolf breitet sich weiter aus, so dass auch außerhalb der bekannten Wolfsgebiete jederzeit fast überall im Freistaat mit Wölfen gerechnet werden kann.

Hinweise aus der Bevölkerung, vor allem Sichtungen von Wölfen, liefern wichtige Informationen über das Vorkommen, die Entwicklung und das Verhalten der Wölfe. Bitte melden Sie Wolfshinweise an Ihr Landratsamt, an das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ (s. unten) oder an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Tel. 035727 57762, kontakt@lupus-institut.de).

Mehr Informationen zum Wolf in Sachsen:

Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Am Erlichthof 15

02956 Rietschen

Tel. 035772 46 76 2

Fax. 035772 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolf-sachsen.de

Internet: www.wolf-sachsen.de


 

Sturmholz im Privatwald – Schadensaufnahme, Holzaufarbeitung, Borkenkäfergefahr

In den vergangenen Herbst- und Wintermonaten haben gleich mehrere Stürme dem Wald in unserer Region stark zugesetzt. Über alle Waldbesitzarten hinweg liegen vornehmlich Nadelhölzer geworfen und gebrochen am Boden. Besonders vereinzelt liegende Stämme werden rasch übersehen und machen die Aufarbeitung mühselig. Diese Hölzer bieten ideales Brutmaterial für die Borkenkäferarten und führen zu einer starken Gefährdung benachbarter Nadelholzbestände.

Für die Waldbesitzer gilt jetzt folgendes:

  • Alle Waldflächen gründlich auf vorhandenes Schadholz (geworfene und gebrochene Stämme, angeschobene Bäume und heruntergebrochene Kronen) prüfen.
  • Schadholz so rasch wie möglich aufarbeiten oder aufarbeiten lassen und aus dem Wald verbringen.
  • Spätestens, wenn mehrere Tage Temperaturen um 16° C  erreicht werden, regelmäßige Kontrolle der Waldbestände auf Borkenkäferbefall (Braunes Bohrmehl am Stammfuß, Harztröpfchen/Harzfluss am Stamm, abfallende Rindenstücke, Spechtabschläge)

Bei längerfristiger Holzlagerung ist ein Mindestabstand von 500 m (besser weiter) zu Waldflächen (Nadelholzbestände) zu berücksichtigen. Ziel ist es, bruttaugliches Holz vor Beginn der ersten Schwarmperiode der Borkenkäferarten, die Ende April/Anfang Mai beginnt, aus dem Wald zu entfernen und damit einer verstärkten Vermehrung der Borkenkäferpopulationen vorzubeugen.

Weißes Bohrmehl an frisch eingeschlagenem Holz ist ein Zeichen für den Befall durch den Gestreiften Nadelnutzholzborkenkäfer. Diese Borkenkäfer legen im Holz ihre Eier ab und schleppen in die dafür angelegten Gänge Pilze ein, die das Holz schwarz verfärben. Beides führt zu erheblicher Wertminderung des Holzes. Unter bestimmten Voraussetzungen können geeignete Firmen mit spezieller Zertifizierung gefährdete Polter chemisch behandeln.

Die Bemühung um eine zeitnahe Aufarbeitung der Schäden im Privatwald obliegt dem Waldbesitzer. Die Aufarbeitung von Sturmholz sollte soweit wie möglich speziell ausgebildeten Fachfirmen überlassen werden. Insbesondere größere Wurf- und Bruchverhaue sollten nur mit forstlicher Großtechnik entzerrt werden. Momentan sind die Kapazitäten der Forstunternehmer vor Ort, aufgrund der großflächigen Schadsituation, stark ausgelastet.

Bei der eigenständigen Sturmholzaufbereitung ist zwingend auf die Belange von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Waldarbeiten zu achten, d. h. das Tragen von Helm, Schnittschutz- & Warnkleidung ist obligatorisch. Aus Sicherheitsgründen (Rettungskette) ist es besonders wichtig, im Wald niemals alleine zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung zum sachkundigen Umgang mit der Motorsäge, insbesondere für die Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz, nicht zuletzt im Hinblick auf Unfallversicherungsbelange, sehr zu empfehlen. Diese Schulung bietet u. a. der Forstbezirk Bärenfels (SBS) an.

Der Holzmarkt ist momentan ebenfalls durch das erhöhte Aufkommen von Schadholz geprägt.  Dadurch gestaltet sich der Holzabsatz zurzeit schwierig.

Zur Bewältigung größerer Mengen von Schadholz stehen Ihnen die Revierförster für Privat- und Körperschaftswald gerne beratend zur Seite. Sie vermitteln im Bedarfsfall den Kontakt zu den Forstunternehmen.

Revier Altenberg

(Gemeinden Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgebirge)       

Herr Göbel         035056 23710                   Stephan.Goebel@smul.sachsen.de

Revier Spechtshausen

(Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau, Klingenberg, Dippoldiswalde, Freital, Kreischa, Wilsdruff)

Herr Hänel          035203 39066                   Matthias.Haenel@smul.sachsen.de

Weitere Beratungs- und Unterstützungsleistungen erhalten Waldbesitzer auch bei den Forstbetriebsgemeinschaften. Für den Bereich des Forstbezirkes Bärenfels sind das die FBG „Freiberger Land“ sowie die FBG „Gutsholz“.

Weitere Informationen zur Privatwaldbewirtschaftung im Waldbesitzerportal unter:

https://www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html


 

Persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale nun kostenlosEnergieberatung

Verbraucherzentrale Sachsen.png

 

Neue Preise beim Rat zu Energieeinsparung und Sanierung

 

Mit dem Start ins neue Jahr wird die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen für alle Ratsuchenden kostenlos. „Nach telefonischer Voranmeldung können sich Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter nun zu allen Fragen rund um Energieeinsparung, Sanierung, Förderprogrammen und zum Einsatz von erneuerbaren Energien kostenlos beraten lassen“, freut sich Lorenz Bücklein, Leiter des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Sachsen. Möglich macht es die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

„Für Mieter ist außerdem der Basis-Check nun ebenfalls kostenlos. Hier zeigt der Energieberater Möglichkeiten zur Senkung von Strom- und Heizkosten bei einer Beratung in der Wohnung auf“, so Bücklein weiter. Davon profitieren im Freistaat, in dem der Mieteranteil mit ca. 66 Prozent vergleichsweise hoch ist, sehr viele Verbraucher.

Die Preise für alle weiteren Energie-Checks wurden vereinheitlicht und kosten nun alle 30 Euro. Hier können sich vor allem Hausbesitzer zu Gebäudehülle, zum Zustand der Heizungsanlage oder einer installierten Solarthermieanlage beraten lassen. Auch stehen Tipps zum Einsatz von erneuerbaren Energien und zu möglichen Fördermitteln im Fokus der Beratung beim Verbraucher zuhause. Für einkommensschwache Haushalte sind alle Energie-Checks weiterhin kostenfrei.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostet tatsächlich deutlich mehr. Der Wert eines Solarwärme-Checks beträgt beispielsweise über 400 Euro. „Mit höchstens 30 Euro Beratungsentgelt wird Verbrauchern eine kostengünstige Möglichkeit geschaffen, um Geld und CO2 einzusparen und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in den eigenen vier Wänden zu leisten“, erläutert Projektleiter Lorenz Bücklein.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale findet online, telefonisch oder im persönlichen Gespräch statt. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Weitere Informationen finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 809802400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 


 

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Frau Schwab (Tel. 035204 463-316), wenden.