Aktuelles
Zuwendungsbescheid für Hochwasserrückhaltebecken

Im Rahmen der Förderung nach der Richtlinie „Förderung von Maßnahmen zu Verbesserung des Gewässerzustandes und des präventiven Hochwasserschutzes (RL GH/2007)“ wurden im Juni 2016 bei der Landesdirektion Sachsen drei Förderanträge durch die Stadt Wilsdruff eingereicht.

Neben dem bereits bewilligten Förderantrag für das Vorhaben „Hochwasserrückhaltebecken stromoberhalb von Grumbach“ erhielt die Stadt Wilsdruff nun auch den Zuwendungsbescheid für die Maßnahme „Hochwasserrückhaltebecken stromoberhalb von Wilsdruff“. Dadurch können 90 % der zuwendungsfähigen Kosten aus Fördermittel des Freistaates Sachsen finanziert werden. Es ergibt sich daher eine Zuwendung in Höhe von ca. 622.000 Euro.

Aktuell läuft für das Hochwasserrückhaltebecken ein Scopingverfahren, welches von der Landesdirektion Sachsen geführt wird. Es soll dazu dienen, den Untersuchungsrahmen und den Untersuchungsraum (Gegenstand, Umfang und Methoden der erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung) festzulegen und so den Rahmen der erforderlichen Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung abzustecken. Hierfür werden Behörden, deren umweltbezogener Aufgabenbereich durch das Vorhaben berührt wird, um Stellungnahme gebeten und zu einem Scopingtermin Mitte Mai 2017 eingeladen. 

Bürgermeister Ralf Rother: „Wir sind uns bewusst, dass Hochwasserschutz hier in einem sensiblen Landschaftsraum stattfinden muss und werden daher den Eingriff weitestgehend minimieren. Bei allen Beteiligten sollte der Schutz von Gesundheit und Eigentum im Vordergrund stehen."

Zuwendungsbescheid „Neubau Zweifeldsporthalle für Gymnasium“

Durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – erging aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“ ein Zuwendungsbescheid für den Neubau der Zweifeldsporthalle des neuen Gymnasiums ein in Höhe von 1.000.000,00 Euro.

Die SAB bewilligte diese Projektförderung zur anteiligen Finanzierung von 33,33 % der anerkannten Baukosten in Höhe von 3.000.000,00 Euro. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 3.508.858,00 Euro.

Der Förderantrag für das Gymnasium wurde ebenfalls bei der SAB im Februar eigereicht. Auf Grund der Höhe der Gesamtkosten bedarf es hier einer Prüfung der Planungsunterlagen durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement SIB.

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Aufruf "Silbernes Ergebirge"

Am 30.03.2017 starten neue Aufrufe in der LEADER-Region "Silberenes Erzgebirge".

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.


 

Berlin - Wilsdruff: Breitbandfördermittel wurden übergeben

Am 10. März erhielt Bürgermeister Ralf Rother von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Beisein von MdB Klaus Brähmig die Fördermittelzusage in Höhe von 1 Mio EUR für den Breitbandausbau in Wilsdruff. Gemeinsam mit Mitteln des Freistaates Sachsen und einem Eigenanteil der Stadt Wilsdruff ist es möglich bis Ende 2019 alle Wilsdruffer Ortsteile mit schnellem Internet zu versorgen. Diese Nachricht bekommt mit der gleichzeitigen Freischaltung unserer neuen Homepage, gleich eine ganz besondere Bedeutung. Lassen sich doch insbesondere die geografischen Informationen und das Beteiligungsportal mit einem schnellen Zugang viel besser nutzen.

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v.l.n.r. Klaus Brähmig MdB, Bürgermeister Ralf Rother, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt


 

1. Änderung und Aktualisierung Flächennutzungsplan Wilsdruff

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27.10.2016 den Entwurf zur 1. Änderung und Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der Fassung vom Oktober 2016 gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Die öffentliche Auslegung endete am 21.12.2016. Es bestand  großes Interesse, was sich in zahlreichen Bedenken, Anregungen und Hinweisen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange äußerte. Es sind alle Stellungnahmen eingegangen und in einigen grundsätzlichen Bereichen bereits geprüft.  Auf dieser Grundlage kann der Entwurf weiterbearbeitet und angepasst werden. Danach erfolgt die nächste öffentliche Auslegung und Beteiligung. Folgende wesentliche Stellungnahmen wurden vorgetragen:

  • insgesamt zu große Bauflächenausweisungen im Wohn- und teilweise im Gewerbebereich
  • Auflockerungsbedarf bei Wohnbauflächen zu hoch angesetzt
  • Ausweisungen im Bereich von neu entstandenen Waldflächen, insbesondere in Wilsdruff an der Baumschule
  • Überschneidung von Kaltluftentstehungsgebieten, insbesondere in Grumbach

Diese sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen und führen zu einigen wesentlichen Veränderungen im nächsten Entwurf.

  • Es erfolgt eine Überarbeitung der Flächenbedarfsberechnung und Reduzierung des Auflockerungsbedarfes. Dadurch Reduzierung der ausgewiesenen Bauflächen um ca. 30 ha, also mehr als die Hälfte
  • Entfall der Wohnungsbauflächen Wilsdruff Nossener Straße Nord (ehem. Baumschule jetzt Wald) und Prüfung der Ausweisung von Walderweiterungsflächen
  • deutliche Reduzierung und Prüfung der Wohnbaufläche Grumbach Wasserberg mit Berücksichtigung des Kaltluftentstehungsgebiet und weitere Untersuchungen zu infrastrukturellen Themen (Wasserversorgung, Verkehr, Kindergarten, Fußweg u.ä.)
  • Entfall der Gewerbefläche Wilsdruff Dresdner Straße sowie
  • einzelne Abstimmungen in den Ortsteilen mit den jeweiligen Ortschaftsräten

Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen wird die Abwägung für den Stadtrat vorbereitet. Nach der Prüfung und Einarbeitung aller vorgetragenen Inhalte in den Planentwurf erfolgt eine erneute öffentliche Auslegung mit Beteiligung der Einwohner und Träger öffentlicher Belange. Diese Informationen erfolgten im Rahmen der Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Herzogswalde.


 

verkaufsoffene Sonntage 2017

Für das Jahr 2017 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 09.04.2017 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 08.10.2017 zum Herbstbauernmarkt
  • 03.12.2017 zum Lichterfest und
  • 17.12.2017 anlässlich des 3. Advents.

Verordnung


 

Energielabel für Holzheizungen

Neue Kennzeichnung ab 1. April 2017 verpflichtend

Pressemitteilung der Landesgeschäftsstelle Verbraucherzentrale Sachsen vom 30.03.2017

Wer in der kommenden Heizsaison mit einer neuen Holzheizung für kuschlige Temperaturen sorgen möchte, kann sich ab 1. April 2017 an der neuen Kennzeichnung zum Energieverbrauch orientieren. Erhältliche Geräte müssen dann mit dem sogenannten EU-Label versehen sein. Angelika Baumgardt, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Sachsen, erläutert Inhalt und Aussagekraft des Etiketts.

Ziel der entsprechenden EU-Richtlinie ist es, Verbraucher besser über den Energieverbrauch verschiedener Geräte und Systeme zu informieren und so allmählich die Energieeffizienz der auf dem Markt verfügbaren Geräte zu erhöhen. Ab 1. April 2017 wird die Kennzeichnung nun auch für neue Holzpellet-, Hackschnitzel und Scheitholzkessel – die sogenannten Festbrennstoffkessel – Pflicht.

Das Label weist die Einteilung in verschiedene Effizienzklassen auf, die auf einer Farbskala von grün bis rot angegeben sind. Wie bei Elektrogeräten gilt: Je grüner, desto effizienter. Bezeichnet werden die Klassen mit Buchstaben-Codes von A++ bis G. „Die meisten Holzpelletkessel kommen vermutlich in die Klasse A+“, erwartet Angelika Baumgardt. „Ist es ein Brennwertkessel, kann auch A++ erreicht werden. So genannte Verbundanalagen – kombiniert mit einer Solaranlage – erreichen jeweils die nächstbessere Klasse.“ Anders als bei Elektrogeräten dient das Label also nicht in erster Linie dazu, Geräte verschiedener Hersteller zu vergleichen, sondern bewertet die Effizienz verschiedener Heizkesseltypen. Holzpelletkessel haben deshalb regelmäßig eine bessere Effizienzklasse als Öl- oder Gaskessel.

Verbindlichen Aussagen über die zu erwartenden Heizkosten liefert das Label dennoch nicht, so Baumgardt: „Die Heizung muss zum Gebäude und den Bewohnern passen. Und auch der effizienteste Heizkessel kann nicht sparsam arbeiten, wenn Rohrsystem oder Regelung nicht in Ordnung sind.“ Die Expertin fasst zusammen: „Das Label ersetzt kein Gesamtkonzept für das Haus. Am besten holen sich Verbraucher, die ihre Heizung erneuern wollen, unabhängige Beratung.“

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch zu einem symbolischen Eigenanteil von 5 € pro halbe Stunde oder einem Energie-Check vor Ort. Für einkommensschwache Haushalte sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

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Landeswettbewerb „Ländliches Bauen“ 2017
Datum:
17.03.2017 bis 29.04.2017
Ort:
Sachsen
Beschreibung:
Staatsminister Thomas Schmidt hat am 28. Februar 2017 den Sächsischen Landeswettbewerb „Ländliches Bauen“ gestartet. Teilnehmen können private und kommunale Bauherren sowie Architekten und Planer mit ihren Projekten im ländlichen Raum.