Aktuelles
Genehmigung Nachtragshaushalt 2017

Der Stadtrat Wilsdruff hat in seiner öffentlichen Beratung am 18. Mai 2017 den ersten  Nachtrag zum Haushalt 2017 einschließlich der zugehörigen Nachtragssatzung einstimmig beschlossen.

Der Erlass einer Nachtragssatzung mit Nachtragsplan machte sich erforderlich, da zusätzliche Investitionsmaßnahmen im Haushalt verankert werden sollten, eine Kreditermächtigung im Zusammenhang mit der Realisierung des Baus des Gymnasiums und eine Veränderung im Stellenplan zu berücksichtigen waren.

Mit der Einstellung eines Kommunaldarlehens war die Nachtragssatzung durch die Kommunalaufsicht zu genehmigen.

Mit Posteingang vom 3. Juli 2017 wurde die Nachtragssatzung 2017 mit der Kreditermächtigung in Höhe von 3,8 Mio Euro und der Verpflichtungsermächtigung für den Schulbau in Höhe von 9,2 Mio Euro genehmigt. Die Genehmigung wurde ohne Auflagen erteilt.

Mit dem Nachtrag 2017 erhöhte sich das Volumen des Ergebnishaushaltes auf 23,6 Mio Euro, die Auszahlungen für Investitionen erhöhten sich um 5,7 Mio auf 7,5 Mio Euro.

Eine Erhöhung der Hebesätze der Realsteuern erfolgte nicht.

„Mit der Genehmigung des Nachtragshaushaltes 2017 ist eine wichtige finanzielle Voraussetzung für die Errichtung des Gymnasiums in Wilsdruff geschaffen und der Bau kann beginnen.“


1. Änderung und Aktualisierung Flächennutzungsplan Wilsdruff

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27.10.2016 den Entwurf zur 1. Änderung und Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der Fassung vom Oktober 2016 gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Die öffentliche Auslegung endete am 21.12.2016. Es bestand  großes Interesse, was sich in zahlreichen Bedenken, Anregungen und Hinweisen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange äußerte. Es sind alle Stellungnahmen eingegangen und in einigen grundsätzlichen Bereichen bereits geprüft.  Auf dieser Grundlage kann der Entwurf weiterbearbeitet und angepasst werden. Danach erfolgt die nächste öffentliche Auslegung und Beteiligung. Folgende wesentliche Stellungnahmen wurden vorgetragen:

  • insgesamt zu große Bauflächenausweisungen im Wohn- und teilweise im Gewerbebereich
  • Auflockerungsbedarf bei Wohnbauflächen zu hoch angesetzt
  • Ausweisungen im Bereich von neu entstandenen Waldflächen, insbesondere in Wilsdruff an der Baumschule
  • Überschneidung von Kaltluftentstehungsgebieten, insbesondere in Grumbach

Diese sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen und führen zu einigen wesentlichen Veränderungen im nächsten Entwurf.

  • Es erfolgt eine Überarbeitung der Flächenbedarfsberechnung und Reduzierung des Auflockerungsbedarfes. Dadurch Reduzierung der ausgewiesenen Bauflächen um ca. 30 ha, also mehr als die Hälfte
  • Entfall der Wohnungsbauflächen Wilsdruff Nossener Straße Nord (ehem. Baumschule jetzt Wald) und Prüfung der Ausweisung von Walderweiterungsflächen
  • deutliche Reduzierung und Prüfung der Wohnbaufläche Grumbach Wasserberg mit Berücksichtigung des Kaltluftentstehungsgebiet und weitere Untersuchungen zu infrastrukturellen Themen (Wasserversorgung, Verkehr, Kindergarten, Fußweg u.ä.)
  • Entfall der Gewerbefläche Wilsdruff Dresdner Straße sowie
  • einzelne Abstimmungen in den Ortsteilen mit den jeweiligen Ortschaftsräten

Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen wird die Abwägung für den Stadtrat vorbereitet. Nach der Prüfung und Einarbeitung aller vorgetragenen Inhalte in den Planentwurf erfolgt eine erneute öffentliche Auslegung mit Beteiligung der Einwohner und Träger öffentlicher Belange. Diese Informationen erfolgten im Rahmen der Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Herzogswalde.


 

verkaufsoffene Sonntage 2017

Für das Jahr 2017 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 09.04.2017 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 08.10.2017 zum Herbstbauernmarkt
  • 03.12.2017 zum Lichterfest und
  • 17.12.2017 anlässlich des 3. Advents.

Verordnung


 

Holz, Sonne, Erde oder Gas?

Logo und Förderhinweis_quer.jpgDie richtige Heizung für den Neubau finden

Pressemitteilung

Die Auswahl der Heizungsanlage für ein neues Haus oder eine neue Wohnung ist eine wichtige Entscheidung: Wohnkomfort, Heizkosten und die eigene Klimabilanz der nächsten Jahrzehnte hängen maßgeblich davon ab. Stephan Tannhäuser, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen, erläutert Vor- und Nachteile moderner Heizsysteme.

„Am Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien“, erklärt  Stephan Tannhäuser. „Am wichtigsten bei der Auswahl ist, dass das System zum Gebäude und seinen Bewohnern passt.“ Am besten sollte deshalb ein unabhängiger Energieberater bei der Entscheidung helfen, der nicht auf eine bestimmte Technik festgelegt ist. Standard bei konventioneller Heiztechnik sind heute immer noch Brennwertkessel für Erdgas oder Heizöl. Die Anschaffungskosten sind moderat, dafür fallen regelmäßig Wartungskosten an. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass die Heizkosten mittel- bis langfristig ansteigen werden. Eine Lösung für die nähere Zukunft sollte schon heute möglichst ohne fossile Energieträger auskommen. Deshalb verpflichtet das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz Eigentümer, in Neubauten mit Brennwertkesseln anteilig regenerative Energieträger zu verwenden.

In Form von Pellets oder Scheitholz kann auch Holz als erneuerbarer Brennstoff eingesetzt werden, entweder in Öfen oder in Heizkesseln. Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung können mit beiden Systemen kombiniert werden. Eine Alternative sind elektrische Wärmepumpen, die Wärme aus Erdreich, Grundwasser oder der Luft ziehen. Sie sind in der Anschaffung teurer. In Neubauten machen sie aber häufig Sinn, da wichtige Voraussetzungen wie eine gute Wärmedämmung oder die Eignung für eine Niedertemperaturflächenheizung (z. B. Fußbodenheizung) meist gegeben sind. Besonders achtsam sollten Eigentümer jedoch bei Luftwärmepumpen sein – hier sind die Rahmenbedingungen besonders wichtig. Sie arbeiten sonst oftmals nicht effizient und verursachen dann sehr hohe Stromkosten. Je nach gewählter Heizungsanlage gibt es Fördermöglichkeiten, die in Anspruch genommen werden können. Zumeist müssen die Anträge vor Auftragserteilung gestellt werden. Die einschlägigen Programme können beim Energieberater erfragt werden.

Mehr Informationen zur Auswahl des Heizsystems und zu vielen weiteren Fragen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen: online, telefonisch oder im persönlichen Beratungsgespräch zu einem geringen Eigenanteil. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).


 

Haushaltsgerät: Ersetzen oder behalten?

2017_GSA Stromsparen.jpgMit der Gutscheinaktion der Energieberatung Stromkosten drosseln

Pressemitteilung

Die Waschmaschine hat schon zig Jahre auf dem Buckel, leistet aber noch immer ihre treuen Dienste. Die Gefriertruhe scheint überdimensioniert, seitdem die Kinder aus dem Haus sind. In solchen Fällen stellen sich Verbraucher viele Fragen: Müssen die Energiefresser ersetzt werden? Sind es überhaupt Energiefresser? Wie findet man heraus, ob sich eine Investition rechnet? Bis zum 31. August 2017 beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen diese Fragen im Rahmen einer Gutscheinaktion kostenfrei. Wer in diesem Zeitraum den Gutschein einlöst, bekommt neben praktischen Tipps zum eigenen Nutzerverhalten auch Antworten auf Fragen zu konkreten Stromfressern im Haushalt.

Lohnt sich der Kauf einer neuen Waschmaschine? Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen. Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten die Stromkosten um ein Drittel senken. Im Rahmen der Beratung vergleichen die Energieberater den Stromverbrauch des Altgerätes mit dem eines neuen. Auch alle anderen elektrischen Haushaltsgeräte können Gegenstand der Beratung sein.

Ist der Stromverbrauch zu hoch? Der Stromverbrauch wird durch das Nutzerverhalten und die Ausstattung des Haushaltes beeinflusst. So verbrauchen Sauna, Wasserbetten, Pumpen und Lüfter, aber auch IT-Geräte viel Strom. Je größer der Haushalt ist, auf desto mehr Personen verteilen sich die Kosten. Zudem ist entscheidend, ob das Warmwasser elektrisch erwärmt wird oder mit Hilfe anderer Energiequellen.

Wie findet man das richtige Haushaltsgerät? Wer ein neues Gerät kauft, sollte auf den Energieverbrauch achten. Trotz aller Kritik bieten die Energie-Label eine Orientierungshilfe, um die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten miteinander zu vergleichen. Unterschieden werden die Energieeffizienzklassen A+++ bis G. Wobei A+++ für die sparsamsten Geräte steht.

Die Beratung an einem von derzeit 54 Standorten hat einen Wert von rund 60 Euro und richtet sich an Mieter und Eigentümer. Den überwiegenden Anteil der Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ratsuchende sparen mit dem Gutschein den Eigenanteil von bis zu 10 Euro. Er ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen und auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de erhältlich. Termine können unter 0800 – 809 802 400 kostenfrei vereinbart werden.