Aktuelles
Fördermittelbescheide Errichtung Löschwasserzisternen Blankenstein und Mohorn

Zisterne Mohorn.jpgMit Zuwendungsbescheiden vom 24.04.2017 bewilligte das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Wege der projektgebundenen Festbetragsfinanzierung eine nicht rückzahlbare Zuwendung von je 37.000 € für die Errichtung einer Löschwasserzisterne im Ortsteil Blankenstein und im Ortsteil Mohorn. Die voraussichtlichen Baukosten betragen – in Abhängigkeit vom Untergrund – je ca. 80.000 €.

Analog der im Jahr 2016 errichteten Zisterne im Ortsteil Grund und der in 2017 fertig zu stellenden Zisterne im Ortsteil Herzogswalde auf dem Landberg soll im Ortsteil Blankenstein im „Mitteldorf“ und im Ortsteil Mohorn „Zum Erzengel Michael“ jeweils eine Zisterne mit ca. 100 Kubikmeter Löschwasser errichtet werden. Damit stehen dann jeweils 100 Kubikmeter Löschwasser dauerhaft für die – hoffentlich nie notwendige – Brandbekämpfung zur Verfügung.

Die Löschwasserversorgung in Blankenstein und in Mohorn ist zu verbessern, da ausreichende Mengen im Trinkwassernetz oder ein Fließgewässer nicht zur Verfügung stehen.

Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten, scheint der Einsatz eines Fertigteilbehälters - wie auch im Ortsteil Grund und Herzogswalde verwendet - nach den gegebenen Bedingungen die günstigste Variante zu sein.

Nachdem nun die Zuwendungsbescheide vorliegen, kann mit den Planungen begonnen werden.


 

Zuwendungsbescheid „Neubau Zweifeldsporthalle für Gymnasium“

Durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – erging aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“ ein Zuwendungsbescheid für den Neubau der Zweifeldsporthalle des neuen Gymnasiums ein in Höhe von 1.000.000,00 Euro.

Die SAB bewilligte diese Projektförderung zur anteiligen Finanzierung von 33,33 % der anerkannten Baukosten in Höhe von 3.000.000,00 Euro. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 3.508.858,00 Euro.

Der Förderantrag für das Gymnasium wurde ebenfalls bei der SAB im Februar eigereicht. Auf Grund der Höhe der Gesamtkosten bedarf es hier einer Prüfung der Planungsunterlagen durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement SIB.

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1. Änderung und Aktualisierung Flächennutzungsplan Wilsdruff

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27.10.2016 den Entwurf zur 1. Änderung und Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der Fassung vom Oktober 2016 gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Die öffentliche Auslegung endete am 21.12.2016. Es bestand  großes Interesse, was sich in zahlreichen Bedenken, Anregungen und Hinweisen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange äußerte. Es sind alle Stellungnahmen eingegangen und in einigen grundsätzlichen Bereichen bereits geprüft.  Auf dieser Grundlage kann der Entwurf weiterbearbeitet und angepasst werden. Danach erfolgt die nächste öffentliche Auslegung und Beteiligung. Folgende wesentliche Stellungnahmen wurden vorgetragen:

  • insgesamt zu große Bauflächenausweisungen im Wohn- und teilweise im Gewerbebereich
  • Auflockerungsbedarf bei Wohnbauflächen zu hoch angesetzt
  • Ausweisungen im Bereich von neu entstandenen Waldflächen, insbesondere in Wilsdruff an der Baumschule
  • Überschneidung von Kaltluftentstehungsgebieten, insbesondere in Grumbach

Diese sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen und führen zu einigen wesentlichen Veränderungen im nächsten Entwurf.

  • Es erfolgt eine Überarbeitung der Flächenbedarfsberechnung und Reduzierung des Auflockerungsbedarfes. Dadurch Reduzierung der ausgewiesenen Bauflächen um ca. 30 ha, also mehr als die Hälfte
  • Entfall der Wohnungsbauflächen Wilsdruff Nossener Straße Nord (ehem. Baumschule jetzt Wald) und Prüfung der Ausweisung von Walderweiterungsflächen
  • deutliche Reduzierung und Prüfung der Wohnbaufläche Grumbach Wasserberg mit Berücksichtigung des Kaltluftentstehungsgebiet und weitere Untersuchungen zu infrastrukturellen Themen (Wasserversorgung, Verkehr, Kindergarten, Fußweg u.ä.)
  • Entfall der Gewerbefläche Wilsdruff Dresdner Straße sowie
  • einzelne Abstimmungen in den Ortsteilen mit den jeweiligen Ortschaftsräten

Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen wird die Abwägung für den Stadtrat vorbereitet. Nach der Prüfung und Einarbeitung aller vorgetragenen Inhalte in den Planentwurf erfolgt eine erneute öffentliche Auslegung mit Beteiligung der Einwohner und Träger öffentlicher Belange. Diese Informationen erfolgten im Rahmen der Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Herzogswalde.


 

verkaufsoffene Sonntage 2017

Für das Jahr 2017 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 09.04.2017 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 08.10.2017 zum Herbstbauernmarkt
  • 03.12.2017 zum Lichterfest und
  • 17.12.2017 anlässlich des 3. Advents.

Verordnung


 

Ertrag der Solaranlage optimieren

Solarwärme-Check findet Schwachstellen und zeigt Optimierungsmöglichkeiten

Pressemitteilung der Landesgeschäftsstelle Verbraucherzentrale Sachsen vom 20.04.2017

Eine solarthermische Anlage gewinnt Wärme aus Sonnenlicht, ohne teuren Brennstoff und schädliche Emissionen. So zumindest die Theorie – denn in der Praxis halten leider nicht alle Anlagen, was sie versprechen. Wie es um die tatsächliche Leistung des Systems bestellt ist, und wie es verbessert werden kann, verrät der Solarwärme-Check  der Verbraucherzentrale.

Solarthermische Anlagen versprechen niedrige Heizkosten, zudem werden sie großzügig gefördert. Dementsprechend beliebt ist die Technik. Leider sieht die Realität oft etwas anders aus, wie Angelika Baumgardt,  Energieberaterin der Verbraucherzentrale, erläutert: „Viele der von uns bisher geprüften Anlagen bringen deutlich weniger Ertrag als erhofft. Dadurch wird weniger Brennstoff eingespart als geplant. In Extremfällen ist der Verbrauch durch besonders ineffiziente Anlagen sogar gestiegen.“

Über 1.000 Anlagen haben die Energieberater im vergangenen Sommer bereits gecheckt. Aufgefallen ist ihnen dabei zum Beispiel, dass oft ein sogenannter Wärmemengenzähler fehlt. Damit ließe sich ganz leicht ablesen, wieviel Wärme die Anlage auf dem Dach tatsächlich liefert. Häufig fehlt außerdem eine ausführliche Anlagendokumentation, die Wartung und Prüfung der Anlage deutlich erleichtern würde. „Als Laie hat man also kaum eine Chance, die Leistungsfähigkeit der eigenen Anlage richtig einzuschätzen“, sagt die Expertin. Dabei ist Abhilfe bei vielen Problemen möglich und oft nicht einmal besonders kostenintensiv.

Hier hilft der Solarwärme-Check weiter: Verbraucher erhalten Klarheit über die Leistungsfähigkeit ihrer Anlage und eine Richtschnur, welche Verbesserungen möglich oder sogar nötig sind. Der Energieberater überprüft zentrale Komponenten der Anlage und schließt Messgeräte für die Aufzeichnung wichtiger Systemtemperaturen an. Diese Messdaten werden bei einem zweiten Termin einige Tage später – davon mindestens einem Sonnentag – ausgelesen. Der Energieberater führt alle Daten zusammen, interpretiert die Messergebnisse und analysiert, wie die Effizienz der Anlage verbessert werden kann. Diese Einschätzung erhält der Ratsuchende wenig später als Bericht per Post.  

Der Solarwärme-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung besitzen. Termine für den Solarwärme-Check können ab sofort unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 angefragt  werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Check kostenfrei. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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