Helbigsdorf

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Auch das 1378 erstmals erwähnte Helbigsdorf ist als Waldhufendorf gegründet worden. Der Ort unterstand früher zu einem Teil der Gerichtsbarkeit des Rittergutes Rothschönberg, zu einem Teil aber der des Rittergutes Weistropp. Die unlängst renovierte Kapelle wurde 1616 geweiht. Der früher in ihr befindliche spätgotische Flügelaltar gelangte Anfang unseres Jahrhunderts in das Museum des Sächsischen Altertumsvereins nach Dresden, wo er 1945 mit anderen Kunstwerken verbrannte.

Von den im 18. Jahrhundert existierenden Mühlen Kirsten- und Dietrichmühle ist nur die letztere als Pension "in Betrieb". Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Leutholdmühle wird zurzeit nach historischem Vorbild renoviert und als Wohnobjekt genutzt. Die ehemalige Schule wurde 1998 im Zuge der Sanierung zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

Helbigsdorf zählt heute ca. 300 Einwohner.