Aktuelles
Zuwendungsbescheid „Neubau Zweifeldsporthalle für Gymnasium“

Durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – erging aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“ ein Zuwendungsbescheid für den Neubau der Zweifeldsporthalle des neuen Gymnasiums ein in Höhe von 1.000.000,00 Euro.

Die SAB bewilligte diese Projektförderung zur anteiligen Finanzierung von 33,33 % der anerkannten Baukosten in Höhe von 3.000.000,00 Euro. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 3.508.858,00 Euro.

Der Förderantrag für das Gymnasium wurde ebenfalls bei der SAB im Februar eigereicht. Auf Grund der Höhe der Gesamtkosten bedarf es hier einer Prüfung der Planungsunterlagen durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement SIB.

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1. Änderung und Aktualisierung Flächennutzungsplan Wilsdruff

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27.10.2016 den Entwurf zur 1. Änderung und Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der Fassung vom Oktober 2016 gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Die öffentliche Auslegung endete am 21.12.2016. Es bestand  großes Interesse, was sich in zahlreichen Bedenken, Anregungen und Hinweisen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange äußerte. Es sind alle Stellungnahmen eingegangen und in einigen grundsätzlichen Bereichen bereits geprüft.  Auf dieser Grundlage kann der Entwurf weiterbearbeitet und angepasst werden. Danach erfolgt die nächste öffentliche Auslegung und Beteiligung. Folgende wesentliche Stellungnahmen wurden vorgetragen:

  • insgesamt zu große Bauflächenausweisungen im Wohn- und teilweise im Gewerbebereich
  • Auflockerungsbedarf bei Wohnbauflächen zu hoch angesetzt
  • Ausweisungen im Bereich von neu entstandenen Waldflächen, insbesondere in Wilsdruff an der Baumschule
  • Überschneidung von Kaltluftentstehungsgebieten, insbesondere in Grumbach

Diese sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen und führen zu einigen wesentlichen Veränderungen im nächsten Entwurf.

  • Es erfolgt eine Überarbeitung der Flächenbedarfsberechnung und Reduzierung des Auflockerungsbedarfes. Dadurch Reduzierung der ausgewiesenen Bauflächen um ca. 30 ha, also mehr als die Hälfte
  • Entfall der Wohnungsbauflächen Wilsdruff Nossener Straße Nord (ehem. Baumschule jetzt Wald) und Prüfung der Ausweisung von Walderweiterungsflächen
  • deutliche Reduzierung und Prüfung der Wohnbaufläche Grumbach Wasserberg mit Berücksichtigung des Kaltluftentstehungsgebiet und weitere Untersuchungen zu infrastrukturellen Themen (Wasserversorgung, Verkehr, Kindergarten, Fußweg u.ä.)
  • Entfall der Gewerbefläche Wilsdruff Dresdner Straße sowie
  • einzelne Abstimmungen in den Ortsteilen mit den jeweiligen Ortschaftsräten

Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen wird die Abwägung für den Stadtrat vorbereitet. Nach der Prüfung und Einarbeitung aller vorgetragenen Inhalte in den Planentwurf erfolgt eine erneute öffentliche Auslegung mit Beteiligung der Einwohner und Träger öffentlicher Belange. Diese Informationen erfolgten im Rahmen der Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Herzogswalde.


 

verkaufsoffene Sonntage 2017

Für das Jahr 2017 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 09.04.2017 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 08.10.2017 zum Herbstbauernmarkt
  • 03.12.2017 zum Lichterfest und
  • 17.12.2017 anlässlich des 3. Advents.

Verordnung


 

Energieausweis: endlich erklärt

Wie kann der Energieausweis Eigentümern, Mietern und Käufern weiterhelfen?

Auf den ersten Blick soll er zeigen, wie energieeffizient ein Gebäude ist: Der Energieausweis. Eigentümer, Mieter und Käufer sollen Klarheit erhalten über die zu erwartenden Energiekosten einer Immobilie. Ob der Energieausweis diese Aufgabe erfüllt, und welche Informationen er tatsächlich enthält, erläutert Rainer Flegel, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen.

Was steht drin?

Den fünfseitigen Energieausweis gibt es in zwei Formen: Als Bedarfsausweis enthält er die Kennwerte für den Energiebedarf, als Verbrauchsausweis diejenigen für den Energieverbrauch. In vielen Fällen ist jedoch nur der Bedarfsausweis zulässig. Der Energiestandard des Gebäudes wird mittels Energieeffizienzklassen von A+ bis H veranschaulicht. Zudem beinhaltet der Ausweis – soweit möglich – Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung des energetischen Gebäudezustands. „Hier handelt es sich um Empfehlungen“, betont Flegel.

Wer braucht einen Energieausweis?

Verpflichtend ist der Energieausweis immer dann, wenn ein Gebäude neu gebaut, umfassend saniert, verkauft oder neu vermietet werden soll. Bei der Vermietung müssen die wichtigsten Kenndaten des Ausweises bereits in der Immobilienanzeige genannt werden. Bei der Besichtigung eines Hauses oder einer Wohnung muss der Vermieter den Ausweis oder eine Kopie unaufgefordert aushändigen oder gut sichtbar aushängen.

Wer stellt den Energieausweis aus?

Ein Energieausweises muss von Fachleuten mit besonderer Qualifikation ausgestellt werden. Ein amtliches Zertifikat oder eine vollständige Liste aller Aussteller gibt es allerdings nicht. Wichtig ist: Ein Energieausweis ersetzt keine Energieberatung. „Wer plant, die Empfehlungen umzusetzen, sollte eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen“, empfiehlt Flegel.

Was kann der Energieausweis nicht?

„Insbesondere der Verbrauchsausweis liefert Mietinteressenten keine genaue Prognose über die künftigen Heizkosten“, betont Rainer Flegel. Denn die Werte darin werden maßgeblich vom Nutzerverhalten, zum Beispiel der eingestellten Raumtemperatur und dem Lüftungsverhalten, beeinflusst. Alle Energieausweise beziehen sich außerdem in den meisten Fällen auf das ganze Gebäude, nicht einzelne Wohnungen. Die Lage der Wohnung im Gebäude spielt aber eine erhebliche Rolle für den Energieverbrauch.

Bei allen Fragen zum Energieverbrauch in privaten Haushalten hilft die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch zu einem geringen Eigenbeitrag. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 809 802 400 (kostenfrei).

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