6.1.5 Immissionsschutz

Im Zuge der Erarbeitung des Bebauungsplanes Nr. 2 „Gewerbe- und Industriegebiet Hühndorfer Höhe“ wurde eine Schalltechnische Verträglichkeitsuntersuchung durchgeführt, um mögliche Konflikte mit den schutzbedürftigen Nutzungen in der Nachbarschaft auszuschließen.

Innerhalb des Plangebietes wurden dadurch im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 2 für die zwei Teilgebiete (GI 2 und GI 3) unterschiedliche flächenbezogene Schallleistungspegel festgesetzt.

In Abstimmung mit dem Referat Immissionsschutz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurden durch die Festsetzung eines zusammenhängenden Industriegebietes die flächenbezogenen Schallleistungspegel neu festgesetzt. Für das Industriegebiet werden demnach tags 60 dB(A) und nachts 60 dB(A) festgesetzt. Das entspricht den Werten des ehemaligen Teilgebietes GI 3. Die Betriebe und Anlagen im Plangebiet sind so auszubilden, dass die festgesetzten Schallleistungspegel nicht überschritten werden. Sollten Ausnahmsweise zugelassene Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter geplant werden, muss im entsprechenden Zulassungsverfahren geprüft werden ob sie zu einer Behinderung der im Industriegebiet zulässigen immissionsträchtigen gewerblichen Nutzungen der Nachbargrundstücke führen kann und ob gesunde Wohnverhältnisse (gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 1 BauGB) bestehen.

Damit ist sichergestellt dass es zu keinen Konflikten mit den schutzbedürftigen Nutzungen in der Nachbarschaft kommt.