Aktuelles
Gefahr durch Borkenkäfer

Die letzten Wochen boten für die Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher ideale Bedingungen für ihre Entwicklung. Zunehmend werden in den Wäldern, aber auch in den Gemeinden, Absterbeerscheinungen an Fichten, Blaufichten und Omorikafichten sichtbar. Trotz der Niederschläge in den letzten Tagen sind die Bäume weiterhin geschwächt und können sich kaum gegen einen Neubefall durch die ausfliegenden Jungkäfer wehren. Zur Reduzierung des Infektionspotenzials werden die Waldbesitzer aufgefordert, ihre Waldbestände auf Borkenkäferbefall zu kontrollieren und diesen zu entseuchen. Dazu ist der erkannte Stehendbefall umgehend aufzuarbeiten, zu entrinden oder mindestens 500 m weit von gefährdeten Beständen zu lagern. Eine Behandlung mit Insektiziden sollte vermieden werden, ist aber statthaft.

Erkennungsmerkmale bei Borkenkäferbefall:

-   Kleinere Rindenabsprünge, abfallende Rindenteile auch großflächig (trotz grüner Krone)

-   Trockene und rot gefärbte Fichtenkronen, bei Blaufichte fahlgelb

-   Grüne Nadelteppiche unter befallenen und geschädigten Fichten

-   Harzen der Fichten beim Einbohren der Käfer als Abwehrverhalten.

Die Waldflächen sind jetzt bis Mitte September mindestens einmal wöchentlich zu kontrollieren. Bereits entseuchte Befallsherde oder alte Befallsnester, sind verstärkten Kontrollen zu unterziehen. Diese Empfehlung gilt auch für Gartenbesitzer.

Für eine fachliche Beratung stehen die Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst und die Mitarbeiter der unteren Forstbehörde beim Landratsamt zur Verfügung.

 

Dr. Hertzog

Leiterin Umweltamt


 

Amtstierärztliche Verfügung

... zur Bildung eines Sperrbezirkes wegen Amerikanischer Faulbrut (AFB) der Bienen

Das Amt für Gesundheits- und  Verbraucherschutz, Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt, des Landkreises Sächsische Schweiz gibt bekannt, dass in einem Bienenstand in der Gemeinde Halsbrücke / OT Hetzdorf des Landkreises Mittelsachsen am 28. Juli 2017 die Amerikanische Faulbrut (Erreger: Paenibacillus larvae larvae) amtlich festgestellt wurde.

Gemäß § 10 Abs. 1 Bienenseuchenverordnung ist um den betroffenen Bienenstand ein Sperrbezirk zu bilden. In diesen Sperrbezirk fallen in dem Zuständigkeitsgebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

folgende Ortsteile der Gemeinde Wildsruff:

                                   Helbigsdorf, Herzogswalde und Mohorn

folgendes Waldgebiet der Gemeinde Tharandt:

                        von Pohrsdorf halbkreisförmig in südwestlicher Richtung an der Landkreisgrenze zu

                        Mittelsachsen auf der Straße S 194 mündend.

Download der kompletten Verfügung


 

Amtstierärztliche Verfügung

... zur Aufhebung eines Sperrbezirkes wegen Amerikanischer Faulbrut der Bienen

Nach amtlicher Feststellung von Amerikanischer Faulbrut in der Stadt Dresden / Stadtteil Steinbach wurde gemäß § 10 der Bienenseuchenverordnung vom 03.11.2004 (BGBL: I S.2738) am 07.07.2017 ein Sperrbezirk gebildet.

Dieser Sperrbezirke umfasste das Gewerbegebiet Kesselsdorf (PLZ 01723).

Nach erfolgreichem Abschluss aller Bekämpfungsmaßnahmen gemäß Bienenseuchenverordnung werden alle für das oben genannte Territorium verfügten Schutzmaßregeln mit Wirkung vom 02.08.2017 aufgehoben. 

 

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge – Landratsamt –, Schloßhof 2/4, 01796 Pirna, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.

Ein etwaiger Widerspruch hat nach § 37 des Tiergesundheitsgesetzes vom 22.05.2013 (BGBl. I S. 1324) keine aufschiebende Wirkung.

 

DVM B. Plischke
Amtstierärztin


 

1. Änderung und Aktualisierung Flächennutzungsplan Wilsdruff

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27.10.2016 den Entwurf zur 1. Änderung und Aktualisierung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wilsdruff in der Fassung vom Oktober 2016 gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt. Die öffentliche Auslegung endete am 21.12.2016. Es bestand  großes Interesse, was sich in zahlreichen Bedenken, Anregungen und Hinweisen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange äußerte. Es sind alle Stellungnahmen eingegangen und in einigen grundsätzlichen Bereichen bereits geprüft.  Auf dieser Grundlage kann der Entwurf weiterbearbeitet und angepasst werden. Danach erfolgt die nächste öffentliche Auslegung und Beteiligung. Folgende wesentliche Stellungnahmen wurden vorgetragen:

  • insgesamt zu große Bauflächenausweisungen im Wohn- und teilweise im Gewerbebereich
  • Auflockerungsbedarf bei Wohnbauflächen zu hoch angesetzt
  • Ausweisungen im Bereich von neu entstandenen Waldflächen, insbesondere in Wilsdruff an der Baumschule
  • Überschneidung von Kaltluftentstehungsgebieten, insbesondere in Grumbach

Diese sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen und führen zu einigen wesentlichen Veränderungen im nächsten Entwurf.

  • Es erfolgt eine Überarbeitung der Flächenbedarfsberechnung und Reduzierung des Auflockerungsbedarfes. Dadurch Reduzierung der ausgewiesenen Bauflächen um ca. 30 ha, also mehr als die Hälfte
  • Entfall der Wohnungsbauflächen Wilsdruff Nossener Straße Nord (ehem. Baumschule jetzt Wald) und Prüfung der Ausweisung von Walderweiterungsflächen
  • deutliche Reduzierung und Prüfung der Wohnbaufläche Grumbach Wasserberg mit Berücksichtigung des Kaltluftentstehungsgebiet und weitere Untersuchungen zu infrastrukturellen Themen (Wasserversorgung, Verkehr, Kindergarten, Fußweg u.ä.)
  • Entfall der Gewerbefläche Wilsdruff Dresdner Straße sowie
  • einzelne Abstimmungen in den Ortsteilen mit den jeweiligen Ortschaftsräten

Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Veränderungen wird die Abwägung für den Stadtrat vorbereitet. Nach der Prüfung und Einarbeitung aller vorgetragenen Inhalte in den Planentwurf erfolgt eine erneute öffentliche Auslegung mit Beteiligung der Einwohner und Träger öffentlicher Belange. Diese Informationen erfolgten im Rahmen der Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Herzogswalde.


 

verkaufsoffene Sonntage 2017

Für das Jahr 2017 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 09.04.2017 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 08.10.2017 zum Herbstbauernmarkt
  • 03.12.2017 zum Lichterfest und
  • 17.12.2017 anlässlich des 3. Advents.

Verordnung


 

Kühler Kopf trotz heißer Temperaturen

Tipps zum sommerlichen Wärmeschutz in den vier Wänden

Pressemitteilung

Neben Eis essen und Badespaß bedeutet Sommer stickige Wohnzimmer, Häuser, in denen es viel zu warm zum Schlafen ist und Dachgeschosse, die sich tagelang nur als Sauna nutzen lassen. Klimageräte schaffen Abhilfe, heizen aber vor allem dem Stromzähler ein. „Cleverer ist es, die Außentemperaturen gar nicht erst ins Haus zu lassen und für ein gleichbleibend angenehmes Klima zu sorgen", sagt Energieberater Konrad Nickel von der Verbraucherzentrale Sachsen. Warum es sich noch lohnt, das Haus vor Hitze und Kälte zu schützen:

Was im Winter hilft, hilft auch im Sommer: Die meiste Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Dächer und Fenster ohne Sonnenschutz in Wohnräume. Nicht selten klettern die Temperaturen über die 35 Grad-Marke. Mit einer korrekt verbauten Komplettdämmung bietet das Zuhause im Sommer einen kühlen Rückzugsort und im Winter lassen sich bis zu 50 Prozent des Energiebedarfs einsparen.

Behaglicheres Wohnen: Die Temperaturen auf den Innenseiten von Wänden, Böden und Decken entscheiden maßgeblich darüber, wie wohl wir uns in Räumen fühlen. Mit einem guten Wärmeschutz inklusive dichter Fenster gehört Zugluft der Vergangenheit an, Fußböden bleiben warm und Außenwände haben ganzjährig eine wohlige Temperatur.

Verhinderte Schimmelbildung: Eine gute Wärmedämmung beugt Schimmel vor. Eine gedämmte Fassade sorgt für wärmere Innenwandflächen, so dass sich keine Feuchtigkeit mehr an kalten Stellen niederschlägt.

Verbindet alte Gemäuer mit modernem Komfort: Wer seinem Haus zu neuem Glanz verhelfen und die Fassade auffrischen oder das Dach austauschen will, erhöht im Zuge von Sanierungsmaßnahmen mit einer fachgerechten Dämmung den Wohnkomfort und steigert den Wert Ihres Hauses.

Schont die Umwelt: Während ihrer Lebensdauer sparen Dämmstoffe wesentlich mehr Energie ein, als für ihre Herstellung eingesetzt wurde. Eine besonders gute Energiebilanz haben Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Sie sind manchmal schon nach wenigen Wochen im Plus. Auch mineralische Dämmstoffe bringen Vorteile mit sich: Sie sind nicht entflammbar und ihre Entsorgung ist unproblematisch. Bei gleicher Dämmqualität sind Fassadendämmungen aus Mineralfaserdämmstoffen im Schnitt nur etwa 15 Prozent teurer als entflammbare Polystyrol-Dämmungen. Bei ordnungsgemäßem Einbau ist aber auch bei Dämmungen mit Polystyrol das Risiko bei Bränden kalkulierbar gering.

Informationen und Beratung zur Haussanierung, zum Hausbau oder zu anderen Fragen des Energieeinsparens erhalten Mieter und Eigentümer von den Energieberatern der Verbraucherzentrale - online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch und zu einem symbolischen Entgelt. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, Terminanfragen unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

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